Innovationen bei vertikalen Begrünungssystemen
Zu den vorgestellten Produkthighlights zählten die Pflanzwände „Adam“ und „Eva“. Die Pflanzwand „Eva“ ermöglicht vertikale Pflanzgelegenheiten auf begrenztem Raum im Innen- und Außenbereich. Jedes Wandpaneel bietet Platz für bis zu 20 Pflanzen. Bei der höheren Variante summiert sich die Anzahl der möglichen Pflanzlöcher auf insgesamt 200.
Die Öffnungen haben einen Durchmesser von 84 mm und sind für handelsübliche Ballen aus 9-cm-Töpfen geeignet. Die Wand kann freistehend oder mit Bodenankern und Betonfundament aufgestellt werden, abhängig vom Gewicht der Pflanzerde. Die Paneele sind isoliert, um Schutz vor Frost und Hitze zu bieten. Die Isolierung lässt sich zur Bepflanzung aufbohren.
Für die großflächige Fassadenbegrünung an Neubauten oder Bestandsgebäuden wurde die Pflanzwand „Adam“ präsentiert. Diese bedeckte die Seitenwand des Messestands von Richard Brink mit verschiedenen Gewächsen. Das System basiert auf einer Modulbauweise mit einer Unterkonstruktion aus feuerverzinktem Stahlblech und Hutschiene, an der die Pflanzkassetten eingehängt werden.
Zwischen Fassade und Pflanzsystem bleibt Raum zur Belüftung der Gebäudehaut. Die Standardkassetten aus 2 mm starkem Aluminium sind 1.000 mm breit und 500 mm hoch und nehmen bis zu 18 Pflanzen auf. Maßanfertigungen sind möglich. Für die Farbgestaltung stehen Pulvereinbrennbeschichtungen in allen RAL- und DB-Farben zur Verfügung. Zur Bewässerung wird der Einsatz von marktüblichen Tröpfchenbewässerungsschläuchen empfohlen.
Ergänzungen im Sortiment und bewährte Entwässerungssysteme
Das Team von Richard Brink informierte die Messebesucher auch über weitere Neuheiten. Dazu gehörte der „Modular Ventus“, eine Kombination aus Pflanzkasten oder Sitzgelegenheit mit gläsernem Sichtschutz. Ebenso wurde das Angebot an Entwässerungs- und Dränagesystemen vorgestellt.
Das Sortiment umfasste bewährte Rinnen und Roste sowie Lösungen für spezielle Anforderungen. Beispiele hierfür sind die hinterlüftete Fassadenrinne „Stabile Air“, das Stichkanalsystem „Subterra“, die Wassersammel- und Versickerungsrinnen „FerroMax“ und „Rigoletto“ sowie die Solarunterkonstruktionen „MiraluxFlex“ mit zusätzlicher Aufständerung.
Die diesjährige GaLaBau war eine Messe, wie man sie sich als Aussteller in Anbetracht der zuletzt ausgebliebenen Präsenzveranstaltungen nur wünschen kann. Die Hallen waren während der gesamten Veranstaltung gut gefüllt und zogen Fachbesucher an, die sichtlich Freude an den ausgestellten Themen und Produkten hatten.
Dies fasste Geschäftsführer Stefan Brink zusammen.
