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Intelligente Sensortöpfe überwachen Schädlingsbefall im Gewächshaus

Ein neues mobiles Monitoring-System namens „Smart-Checkpots“ ermöglicht Gartenbaubetrieben die Fernüberwachung von Schädlingsbefall. Spezielle Sensortöpfe erfassen Daten und übermitteln diese an ein webbasiertes Programm. Ein Prototyp hat sich bereits in Gewächshausversuchen bewährt.

Mobile Überwachung durch KI-gestützte Sensortöpfe

Die intelligenten Sensortöpfe verfügen über eine vielseitige Ausstattung. Dazu gehören Farbklebetafeln, Sendefunktionstechnik sowie Klimasensorik zur Messung von Feuchtigkeit und Temperatur. Diese Funktionen ermöglichen es Gartenbauern, ihre Gewächshäuser auch aus der Ferne zu überwachen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die digitale Bildauswertung, die Schädlinge mittels Künstlicher Intelligenz (KI) identifizieren kann. Das kompakte Design in Form eines Topfes erlaubt es, die „Checkpots“ leicht zu versetzen. Dies ist vorteilhaft, wenn Pflanzen während der Wachstumsphase unterschiedliche Standorte benötigen. So können die Auswirkungen wechselnder mikroklimatischer Bedingungen und variierende Schädlingsvorkommen kontinuierlich erfasst werden.

Weiterentwicklung der „Smart-Checkpots“

In Praxisversuchen wurden mehrere Prototypen der „Smart-Checkpots“ als Schwarm in Gewächshausanlagen eingesetzt. Dabei erkannten sie etwa 80 Prozent der Insekten in den einzelnen Insektenklassen. Die Fangquote über die Klebetafeln erwies sich ebenfalls als geeignet für ein frühzeitiges Monitoring. Aktuell kann der Sensortopf vier Schaderregergruppen identifizieren. Weitere Schädlinge sollen schrittweise in zukünftigen Ausbaustufen integriert werden. Auf dem „Lernplan“ der „Smart-Checkpots“ steht zudem die Verbesserung der Bilderkennung bei Nacht, um Fehler durch ungünstige Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Für die finale Praxistauglichkeit sind noch abschließende Tests in gartenbaulichen Betrieben vorgesehen.

08.05.2026

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