Koalitionsvertrag Baden-Württemberg: Impulse für den GaLaBau

Allgemeines

Der neue Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg greift zahlreiche Anliegen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus auf. Viele Forderungen des Verbandes finden sich im Regierungsprogramm wieder, was die wachsende Bedeutung der Branche unterstreicht.

Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungen für den GaLaBau

Ein zentrales Anliegen des Verbandes war die Beschleunigung von Genehmigungs- und Vergabeverfahren sowie eine Entlastung der Betriebe von Bürokratie. Der Koalitionsvertrag enthält hierzu konkrete Maßnahmen:

  • Einführung von Genehmigungsfiktionen
  • Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren
  • Ausbau digitaler Verwaltungsverfahren
  • Reduzierung von Dokumentations- und Berichtspflichten
  • Anwendung des „One-in-two-out“-Prinzips beim Bürokratieabbau

Die Genehmigungsfiktion wird zum Regelfall. Sämtliche unternehmensbezogenen Verwaltungsleistungen werden vollständig digital, medienbruchfrei und nach dem „Digital only“- sowie dem „Once-only-Prinzip“ ausgestaltet.

Diese Vorhaben können die tägliche Praxis der Betriebe, insbesondere bei kommunalen Projekten, Ausschreibungen und Bauabläufen, erleichtern.

Investitionen in Infrastruktur, Städte und Kommunen stärken den GaLaBau

Der Koalitionsvertrag legt Prioritäten bei Investitionen in Infrastruktur und kommunale Entwicklung fest. Dies schafft Voraussetzungen für Bereiche wie:

  • Stadtgrün
  • Freianlagen
  • Sportstätten
  • Klimaresiliente öffentliche Räume
  • Regenwassermanagement
  • Entsiegelung und das Schwammstadt-Konzept

Dazu gehören auch lebenswerte Städte und Gemeinden, die eine verlässliche Daseinsvorsorge gewährleisten und die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel vornehmen. Wir sorgen für ausreichend Flächen für Industrie, Handwerk und Gewerbe.

Diese Festlegungen eröffnen Potenziale für die Branche im öffentlichen und gewerblichen Bereich.

Klimaanpassung und nachhaltige Infrastruktur als Chance für den GaLaBau

Klimaanpassung wird als zentrale Zukunftsaufgabe des Landes definiert. Aufgaben, die mit dem Garten- und Landschaftsbau verbunden sind, gewinnen dadurch an Bedeutung:

  • Stadtbegrünung
  • Biodiversität
  • Klimaangepasste Freiräume
  • Regenwasserrückhaltung
  • Nachhaltige Sportanlagen
  • Hitzeresiliente Stadtentwicklung

Die Landesregierung verknüpft wirtschaftliche Entwicklung mit Klima- und Naturschutz.

Für wirksamen Klimaschutz, eine sichere Energieversorgung und eine reiche Natur. Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg gehören zusammen.

Dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau kommt somit ein erheblicher Teil der Lösungen bei Zukunftsfragen zu. Sport- und Bewegungsräume bleiben ein bedeutender Zukunftsmarkt.

Stärkung der Bildungsstätten und Ausbildung im GaLaBau

Der Koalitionsvertrag stärkt die berufliche Bildung und die Bildungsstätten der Grünen Berufe.

Ein Modernisierungspakt für überbetriebliche Berufsbildungsstätten sichert Qualität, Ausstattung und regionale Strukturen. Private Schulen zur beruflichen Ausbildung in den Grünen Berufen wollen wir fördern.

Diese Aussagen sind ein Signal für die Zukunft der Ausbildung, die Fachkräftesicherung und moderne Bildungsstrukturen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Der neue Koalitionsvertrag enthält politische Weichenstellungen, die dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zugutekommen. Viele dieser Punkte entsprechen langjährigen Forderungen des Verbandes.

Weitere Informationen:

Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V.

Filderstr. 109 / 111
70771 Leinfelden-Echterdingen
Deutschland

Tel.: +49 711 97566-0
Fax: +49 711 97566-20

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