Nachfolgend die zentrale Erfolge und wichtige Passagen aus dem Koalitionsvertrag:
Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungen
Ein zentrales Anliegen des Verbandes war die Beschleunigung von Genehmigungs- und Vergabeverfahren sowie eine deutliche Entlastung der Betriebe von Bürokratie. Im Koalitionsvertrag finden sich hierzu zahlreiche konkrete Maßnahmen:
- Einführung von Genehmigungsfiktionen
- Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren
- Ausbau digitaler Verwaltungsverfahren
- Reduzierung von Dokumentations- und Berichtspflichten
- „One-in-two-out“-Prinzip beim Bürokratieabbau
Die Genehmigungsfiktion wird zum Regelfall.“ (S. 28–29)
„Berichts- und Dokumentationspflichten“ (S. 28)
„Sämtliche unternehmensbezogenen Verwaltungsleistungen werden vollständig digital, medienbruchfrei und nach dem ‚Digital only‘- sowie dem ‚Once-only-Prinzip‘ ausgestaltet.“ (S. 29)
Fazit: Diese Vorhaben können die tägliche Praxis der Betriebe erheblich erleichtern – insbesondere bei kommunalen Projekten, Ausschreibungen und Bauabläufen.
Mehr Investitionen in Infrastruktur, Städte und Kommunen
Der Koalitionsvertrag setzt klare Prioritäten bei Investitionen in Infrastruktur und kommunale Entwicklung. Damit werden wichtige Voraussetzungen geschaffen für:
- Stadtgrün
- Freianlagen
- Sportstätten
- Klimaresiliente öffentliche Räume
- Regenwassermanagement
- Entsiegelung und Schwammstadt-Konzept
„Dazu gehören auch lebenswerte Städte und Gemeinden, die eine verlässliche Daseinsvorsorge gewährleisten und die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel vornehmen.“ (S. 8)
„Wir sorgen für ausreichend Flächen für Industrie, Handwerk und Gewerbe.“ (S. 26)
Fazit: Dies eröffnet erhebliche Potenziale für die Branche – sowohl im öffentlichen als auch im gewerblichen Bereich.
Klimaanpassung und nachhaltige Infrastruktur stärken den GaLaBau
Der Koalitionsvertrag macht deutlich: Klimaanpassung wird eine zentrale Zukunftsaufgabe des Landes. Viele Aufgaben, die unmittelbar mit dem Garten- und Landschaftsbau verbunden sind, gewinnen dadurch weiter an Bedeutung:
- Stadtbegrünung
- Biodiversität
- klimaangepasste Freiräume
- Regenwasserrückhaltung
- nachhaltige Sportanlagen
- hitzeresiliente Stadtentwicklung
Die Landesregierung verbindet wirtschaftliche Entwicklung ausdrücklich mit Klima- und Naturschutz.
„Für wirksamen Klimaschutz, eine sichere Energieversorgung und eine reiche Natur“ (Inhaltsverzeichnis und S.3)
„Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg gehören zusammen.“ (S. 22)
Fazit: Damit wird deutlich, dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau kommt ein erheblicher Teil der Lösungen bei den großen Zukunftsfragen unseres Landes zu. Ebenso bleiben Sport- und Bewegungsräume ein bedeutender Zukunftsmarkt.
Stärkung der Bildungsstätten und Ausbildung in den Grünen Berufen
Der Koalitionsvertrag stärkt ausdrücklich die berufliche Bildung und die Bildungsstätten der Grünen Berufe.
„Ein Modernisierungspakt für überbetriebliche Berufsbildungsstätten sichert Qualität, Ausstattung und regionale Strukturen.“ (S. 32)
„Private Schulen zur beruflichen Ausbildung in den Grünen Berufen wollen wir fördern.“ (S. 129)
Fazit: Diese Aussagen sind ein wichtiges Signal für die Zukunft der Ausbildung, die Fachkräftesicherung und moderne Bildungsstrukturen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.
Der neue Koalitionsvertrag enthält zahlreiche politische Weichenstellungen, welche dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zugutekommen. Viele dieser Punkte entsprechen langjährigen Forderungen des Verbandes. Sie werden die Umsetzung der Vorhaben nun aktiv begleiten sich mit Nachdruck für die Interessen aktiv einsetzen.
Den Koalitionsvertrag finden Sie online - siehe Link unten.
