Umfassende Studie beleuchtet Relevanz und Handlungsfelder
Die umfassende „Neue Gartenbaustatistik Bayern“ mit 750 Seiten belegt die Relevanz des Gartenbaus im Freistaat. Sie bietet detaillierte Informationen zu den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und dient als Datengrundlage für zukünftige strategische Entscheidungen.
Die im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums, der Landesvereinigung Gartenbau Bayern und der Gartenbau-Berufsgenossenschaft erstellte Studie identifiziert wichtige Handlungsfelder. Dazu gehören die Technisierung arbeitsintensiver Produktionsabschnitte, die Optimierung qualitätsverbessernder Maßnahmen sowie der Ausbau der regionalen Vermarktung.
Der Minister plant, den Sektor durch ein qualifiziertes staatliches Angebot in Ausbildung, Beratung und Forschung weiterhin zu fördern. Der Gartenbau präsentiert sich als vielschichtiger Wirtschaftsbereich, der den Erwerbsgartenbau mit der Produktion von Obst, Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen, den Garten- und Landschaftsbau, den Sportplatz- und Friedhofsgartenbau, die Veredelungswirtschaft sowie den Freizeitgartenbau umfasst.
Umsatz und Flächennutzung im Detail
Allein der Erwerbsgartenbau generiert laut Studie einen Umsatz von etwa 5,6 Milliarden Euro. Der Garten- und Landschaftsbau trägt weitere 1,2 Milliarden Euro bei. Die verbleibenden Umsätze verteilen sich auf die übrigen Wirtschaftsbereiche.
Die gartenbaulichen Betriebe bewirtschaften eine Gesamtfläche von rund 23.600 Hektar. Der größte Anteil davon, 13.500 Hektar, entfällt auf den Gemüsebau.