Bauwerksbegrünung, Spezielle Arbeitsgebiete

Gebäudebegrünung als Klimaanpassung in Kommunen

Ein Verwaltungsgebäude in Neunkirchen, Niederösterreich, wurde mit einer innovativen Gebäudebegrünung versehen. Dieses Projekt zeigt, wie Kommunen durch Maßnahmen wie Fassaden- und Dachbegrünungen dem Klimawandel begegnen und die Lebensqualität verbessern können.

Innovative Begrünungskonzepte zur Klimaanpassung

Die Südfassade des Gebäudes erhielt eine Begrünung, die zur natürlichen Beschattung beiträgt und die Hitzeentwicklung im Inneren reduziert. Die Bewässerung der neuen Bepflanzung erfolgt primär durch gesammeltes Regenwasser von den Dachflächen. Auf dem neu gestalteten Vorplatz wurde das Schwammstadtprinzip angewendet, bei dem Regenwasser im Boden gespeichert und verzögert an die Vegetation abgegeben wird.

Die Gebäudebegrünung ist ein Schwerpunkt der Umweltbewegung „Natur im Garten“ und Teil des Jahresschwerpunkts „Schritt für Schritt klimafit!“. Fassaden- und Dachbegrünungen wirken der sommerlichen Überhitzung in Ortskernen entgegen, schaffen Verdunstungsflächen und verbessern die Luftqualität. Sie tragen zur Energieeinsparung in Gebäuden bei, erhöhen die Aufenthaltsqualität in urbanen Gebieten und schaffen neue Lebensräume für Insekten und Vögel.

Unterstützung für Kommunen bei Begrünungsprojekten

„Natur im Garten“ unterstützt Kommunen bei der Realisierung von Begrünungsprojekten an öffentlichen Gebäuden. Dies umfasst fachliche Beratung sowie die Bereitstellung von Leitfäden, Informationsmaterialien und Praxisbeispielen zur Erleichterung der Planung und Umsetzung. Ziel ist es, klimafitte Lösungen in Kommunen sichtbar und nutzbar zu machen und die Lebensqualität in Niederösterreich zu steigern.

14.10.2025

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