Die Grüne Stadt

Grünraummanagement: Gemeinden rüsten sich für den Klimawandel

Über 150 Gemeinden wurden in Korneuburg zum Grünraummanagement beraten. Experten zeigten Lösungsansätze für die Gestaltung und Pflege öffentlicher Grünflächen auf, um Kommunen auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten.

Herausforderungen und Anpassungsstrategien im Klimawandel

Der Klimawandel fordert ein Umdenken in der Planung, wie auch in der Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Unser Ziel ist es, im Rahmen des Grünraummanagement-Tages in Korneuburg die NÖ Gemeinden mit Tipps und Ratschlägen zu versorgen, damit sie auf neue Herausforderungen wie lang anhaltende Trockenheitsperioden, enorme Hitze, Starkregenereignisse oder Stürme reagieren können.

Die Anpassung der Grünflächen an extreme Wetterereignisse wie Trockenheit, Hitze, Starkregen und Stürme stand im Mittelpunkt. Eine vorausschauende Pflanzenwahl bei Straßenbäumen, Sträuchern und Staudenbeeten sowie die Implementierung von Dach- oder Fassadenbegrünungen können dazu beitragen, öffentliche Grünräume als Wasserspeicher zu nutzen und gleichzeitig eine kühlende Wirkung zu erzielen.

Pestizidfreie Pflege und Auszeichnungen

Im Rahmen des Grünraummanagement-Tages wurden zudem elf neue Gemeinden als „Natur im Garten“-Gemeinden ausgezeichnet. Damit pflegen nun 310 Gemeinden in Niederösterreich ihre Grünflächen ohne den Einsatz von Pestiziden. Dies stellt einen Beitrag zum Umweltschutz dar.

Weitere Informationen zur klimaresilienten Gestaltung von Grünräumen erhalten Gemeinden über das „Natur im Garten“ Grünraum-Service.

23.10.2018

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