Die Grüne Stadt

Gewobag und Stiftung Naturschutz Berlin starten Pilotprojekt „Städtisch Grün“

Die Gewobag und die Stiftung Naturschutz Berlin initiieren das Pilotprojekt „Städtisch Grün“ zur ökologischen Aufwertung von Grünflächen in Wohnquartieren. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der Lebensqualität für Mieter.

Ökologische Aufwertung und Klimaanpassung im Fokus

Die Gewobag und die Stiftung Naturschutz Berlin haben ein gemeinsames Pilotprojekt mit dem Namen „Städtisch Grün“ ins Leben gerufen. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung und ökologische Aufwertung von Grünflächen in Wohnquartieren. Der Startschuss erfolgte in der Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg.

Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstands der Gewobag, betonte die Bedeutung des Projekts für das Unternehmen:

Als landeseigenes Wohnungsbauunternehmen fokussieren wir uns neben bezahlbarem Wohnraum auch auf das nachbarschaftliche Miteinander in den Quartieren – und das im Einklang mit der Natur. Wir haben allein zwei Millionen Quadratmeter Grünflächen sowie rund 25.000 Bäume in unserem Bestand.

Peter Burgfried, Prokurist und Bereichsleiter Bestandsmanagement der Gewobag, ergänzte, dass im Rahmen von „Städtisch Grün“ alle Grünanlagen des Unternehmens auf ihre nachhaltige Weiterentwicklung und ökologische Aufwertung hin überprüft werden. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz Berlin soll die Wohnqualität für Mieter verbessern und zum langfristigen Erhalt wohnungsnaher Grünanlagen beitragen.

Das Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und konzentriert sich auf ausgewählte Freianlagen in der Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg-Nord. Reinhard Schubert, Mitglied des Vorstands der Stiftung Naturschutz Berlin, erläuterte die Rolle seiner Organisation:

Als landeseigene Naturschutzstiftung beraten wir die Gewobag zukünftig mit unserer langjährigen Expertise bei der Entwicklung von ökologischen und biodiversitätsfördernden Maßnahmen. Dabei erarbeiten wir optimierte Pflegekonzepte, um die biologische Vielfalt in den Quartieren zu fördern.

Diese Maßnahmen sollen den Bewohnern ein Mehr an Naturerleben bieten, beispielsweise durch Vogelgesang und blühende Flächen. Zudem sollen Gehölz- und Wiesenflächen an den Klimawandel angepasst werden, um den Wasserverbrauch zu reduzieren und Ressourcen schonend zu nutzen. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen in einem Handlungsleitfaden für die nachhaltige Pflege von Grünflächen zusammengeführt werden.

23.05.2022

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