Allgemeines

200.000 Euro zusätzlich für bayerische Wanderwege

Der Freistaat Bayern stockt die Mittel für die Pflege und den Erhalt des Wanderwegenetzes um 200.000 Euro auf. Diese Erhöhung soll den Naturtourismus stärken und ein intaktes Wegenetz sichern.

Stärkung des Naturtourismus und Naturschutzes

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hob die Bedeutung attraktiver Naturerlebnis-Angebote für einen umwelt- und klimaverträglichen Tourismus hervor. Er betonte, dass ein intaktes Wandernetz die Menschen in die Natur führe und so das Bewusstsein für deren Schutz fördere. Das Verbleiben auf den Wegen trage zudem zum Schutz von Tieren und Pflanzen bei.

"Attraktive und authentische Naturerlebnis-Angebote leisten einen wertvollen Beitrag für einen umwelt- und klimaverträglichen Tourismus in Bayern. Ein intaktes Wandernetz liegt mir am Herzen. Wanderwege führen die Menschen raus in die Natur. Wenn man die Natur mit allen Sinnen spüren kann, lernt man sie zu lieben und zu schützen. Wenn Wanderer auf den Wegen bleiben, schonen sie Tiere und Pflanzen. Für die Erhöhung der Fördermittel zur Pflege der Wanderwege in Bayern habe ich mich deshalb bei den Haushaltsverhandlungen persönlich eingesetzt. Bis zu 100.000 Euro pro Jahr sollen künftig für den Erhalt des Wegenetzes zusätzlich zur Verfügung stehen. Mit diesem deutlichen Plus stärken wir auch den Naturtourismus in Bayern nachhaltig."

Details zu Fördermitteln und Empfängern

Nach der geplanten Aufstockung stehen jährlich bis zu 400.000 Euro für die Instandhaltung und Beschilderung von Wanderwegen in Bayern zur Verfügung. Zuwendungsempfänger sind der Wanderverband Bayern und der Deutsche Alpenverein. Die Gewährung der Fördermittel setzt eine Anpassung der Förderrichtlinien voraus.

Der Freistaat Bayern fördert zudem die ökologische Aufwertung von Wanderheimen mit bis zu 75.000 Euro pro Unterkunft. Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der beteiligten Vereine wird als wesentlicher Beitrag zum Erhalt des Wanderwegenetzes gewürdigt.

11.03.2019

Zurück