Naturnahe Gestaltung überzeugt im Test
Nach einer 45-minütigen Begehung pro Fläche wurde festgestellt, dass sowohl der Schollenhof der Baugenossenschaft „Freie Scholle zu Berlin eG“ als auch der Naturgarten der Charlottenburger Baugenossenschaft eG in der General-Barby-Straße die Mindestkriterien deutlich übertreffen. Die Gärten zeichneten sich durch einheimische Stauden und Gehölze sowie vielfältige Strukturen wie Totholz und Staudenbeete aus. Die „Gold“-Prämierung umfasst Urkunden und Plaketten für die beteiligten Genossenschaften.
Der PikoPark im Schollenhof ist ein echter Gewinn. Von Geburtstagsfeiern bis Tai Chi – hier sind verschiedenste Aktivitäten möglich.
Dies äußerte Stephan Greiner-Petter, kaufmännischer Vorstand der Baugenossenschaft „Freie Scholle zu Berlin eG“. Auch Carsten-Michael Röding, technischer Vorstand der Charlottenburger Baugenossenschaft eG, hob die Bedeutung des Naturgartens im Wohnquartier hervor und betonte die Zufriedenheit der Mieterschaft mit der Naturoase.
Die durchgehende Blüte seit dem Frühling kommt Hummeln, Schmetterlingen, Käfern und den Bewohnern zugute. Die Stiftung für Mensch und Umwelt gestaltet naturnahe Flächen wie Trittsteinbiotope, PikoParks oder größere Naturgärten individuell.
Wissenstransfer und weitere Projekte der Stiftung
Das sind die ersten beiden von einer ständig wachsenden Zahl an Projektflächen, die wir begutachten lassen wollen. Wir hoffen sehr, dass auch die anderen Flächen in gleicher Weise überzeugen.
Dies erklärten Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer, die Stiftungsleitung. Die Stiftung für Mensch und Umwelt plant und gestaltet nicht nur naturnahe Flächen, sondern bündelt auch ihre mehrjährige Naturgarten-Erfahrung aus dem Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ in ihrem Buch „Der Handlungsleitfaden“. Dieses ist als Printversion und Download verfügbar.
Zusätzlich fördert die Stiftung mit ihrem „Deutschland summt!“-Pflanzwettbewerb die naturnahe Gestaltung von Firmengeländen und Wohnquartieren.


