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Großhandelspreise im Februar 2024: Rückgang um 3,0 Prozent im Jahresvergleich

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Februar 2024 um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Dieser Trend setzt sich fort und wurde maßgeblich durch günstigere Mineralölerzeugnisse sowie weitere Warengruppen beeinflusst, während Obst, Gemüse und Kartoffeln teurer wurden.

Detaillierte Preisentwicklung in verschiedenen Warengruppen

Der Preisrückgang im Großhandel wurde maßgeblich durch die Entwicklung bei Mineralölerzeugnissen beeinflusst. Hier sanken die Preise im Februar 2024 um 3,5 Prozent im Vergleich zum Februar 2023. Im Monatsvergleich zu Januar 2024 stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse jedoch um 0,3 Prozent.

Weitere Warengruppen, die im Jahresvergleich günstigere Preise aufwiesen, waren:

  • Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel mit einem Rückgang von 20,8 Prozent.
  • Chemische Erzeugnisse, deren Preise um 15,0 Prozent sanken.
  • Erze, Metalle und Metallhalbzeug mit einem Preisrückgang von 14,4 Prozent.
  • Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette, die 6,1 Prozent günstiger waren.

Demgegenüber standen Preisanstiege in anderen Segmenten. Im Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln erhöhten sich die Preise im Februar 2024 um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch für Getränke (+5,1 Prozent) und Tabakwaren (+5,0 Prozent) mussten auf Großhandelsebene höhere Preise gezahlt werden als im Februar des Vorjahres.

13.03.2024

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