Die Grüne Stadt

Halbzeitbilanz der Landesgartenschau Rosenheim: Über 600.000 Besucher verzeichnet

Die Landesgartenschau Rosenheim zieht seit April zahlreiche Besucher an. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen wurden bereits über 600.000 Gäste gezählt. Das Motto „Innspiration“ und der Fokus auf Wasser tragen maßgeblich zum Erfolg bei und lassen auf eine Million Besucher hoffen.

Erfolgreiche Halbzeit: Besucherrekord und Themenschwerpunkt Wasser

Die Landesgartenschau in Rosenheim hat seit ihrer Eröffnung am 23. April mehr als 600.000 Besucher angezogen. Dies gab Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Rahmen der Halbzeit-Pressekonferenz bekannt.

Trotz eines nasskalten Frühjahrs und extremer Hitze im Juli entwickelte sich die Gartenschau zu einem Besuchermagneten. Der Minister äußerte die Möglichkeit, bis zum Ende der Schau am 3. Oktober die Marke von einer Million Besuchern zu erreichen. Dieser Erfolg wird auf das Motto „Innspiration“ und den Themenschwerpunkt Wasser zurückgeführt, die den Geschmack der Besucher getroffen haben.

Wasser als zentrales Element und bleibende Werte

Die Veranstalter integrierten die Fließgewässer Inn, Mangfall, Hammerbach und Mühlbach in das Gesamtkonzept. Der Minister betonte, dass Wasser hier als schützenswerter Lebensraum, wertvolle Ressource und Gestaltungselement erlebbar gemacht wird. Der Ausstellungsbeitrag des Landwirtschaftsministeriums widmet sich ebenfalls dem Thema Wasser und präsentiert praktische Beispiele für einen schonenden Umgang im eigenen Garten.

Auch für Blumenfreunde gibt es viel zu sehen: Auf 4.000 Quadratmetern Beetflächen wurden 50.000 Sommerblumen gepflanzt, die sich derzeit in voller Blüte befinden. Für Brunner sind die Bürger Rosenheims die eigentlichen Gewinner der Landesgartenschau, da Landesgartenschauen bleibende Werte schaffen.

Landesgartenschauen schaffen bleibende Werte, für die auch noch die Kinder und Enkel dankbar sein werden.

Für die Landesgartenschau in Rosenheim wurden rund 15 Hektar Grün- und Naherholungsflächen neu geschaffen. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf zehn Millionen Euro, wovon der Freistaat 4,7 Millionen Euro beisteuerte. Weitere knapp zwei Millionen Euro kamen von Bund und Europäischer Union.

31.07.2010

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