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Bundeswettbewerb fördert Radverkehrsinfrastruktur

Das Bundesumweltministerium (BMUB) hat den Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ gestartet, um Investitionen in die Radinfrastruktur zu fördern. Ziel ist der Ausbau von Fahrradstraßen, Stellplätzen und Ladestationen für E-Bikes, um den steigenden Radverkehr zu unterstützen und Klimaschutzziele zu erreichen.

Initiative zur Stärkung des Radverkehrs in Deutschland

Das Bundesumweltministerium (BMUB) hat den Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Investitionen in die Radinfrastruktur zu fördern und damit den Ausbau von Fahrradstraßen, Stellplätzen sowie Ladestationen für E-Bikes und E-Pedelecs voranzutreiben.

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth betonte die Notwendigkeit dieser Initiative:

Der Trend zum Fahrrad ist in vielen Städten sehr erfreulich. Aber häufig reicht die Infrastruktur nicht aus, um den steigenden Verkehr mit herkömmlichem Rad, E-Bike oder Lastenfahrrad aufzunehmen. Deshalb fördern wir jetzt Projekte, die mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität schaffen und die auf neue Trends im Radverkehr reagieren. Wenn die Treibhausgasemissionen im Verkehr sinken sollen, brauchen wir auch mehr Radverkehr.

Der Wettbewerb wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUB finanziert. Er soll den Radverkehr in Städten und Gemeinden erleichtern und sicherer gestalten. Förderfähig sind Projekte, die darauf abzielen, den Straßenraum für Fahrräder zu erweitern und barrierefreie Stellplätze zu schaffen. Auch Unternehmen, die den Transport ihrer Waren mittels Lastenfahrrädern realisieren möchten, können Unterstützung erhalten. Darüber hinaus werden Investitionen in Lastrad-Verleihsysteme und Ladestationen für E-Bikes sowie E-Pedelecs gefördert.

Ein wesentliches Kriterium für die Förderung ist die Nachahmbarkeit der Projekte sowie deren Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Das BMUB stellt pro bewilligtem Projekt mindestens 200.000 Euro bereit und kann bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernehmen.

Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Vereine. Projektskizzen können bis zum 15. April 2016 eingereicht werden. Die Umsetzung der geförderten Projekte ist für das Jahr 2017 vorgesehen.

15.02.2016

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