Naturschutz

Hendricks fordert ökologische Agrarwende auf der Grünen Woche

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks plädiert auf der Grünen Woche für eine ökologische Agrarwende. Sie fordert eine Neuausrichtung der Subventionen, die nachhaltige Bewirtschaftung statt reiner Flächenexistenz belohnen soll. Ziel ist eine Landwirtschaft, die Biodiversität, Klimaschutz und menschliche Gesundheit berücksichtigt und öffentliche Mittel ausschließlich für öffentliche Zwecke einsetzt.

Bundesumweltministerin Hendricks plädiert für nachhaltige Landwirtschaft

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sprach sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für ein Umdenken in der Landwirtschaft und im Konsumverhalten aus. Sie betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Landwirtschaft, die Biodiversität, Klimaschutz und die menschliche Gesundheit berücksichtigt.

Hendricks forderte eine Neuausrichtung der Subventionen. Finanzhilfen sollten demnach nicht mehr primär an die Existenz von Agrarflächen gekoppelt sein, sondern an eine umweltbewusste und nachhaltige Bewirtschaftung. Sie argumentierte, dass öffentliche Mittel ausschließlich für öffentliche Zwecke eingesetzt werden sollten.

Die Intensivtierhaltung hat in ihrer jetzigen Form keine Zukunft. Nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die Biodiversität, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen berücksichtigt, ist zukunftsfähig. Deswegen plädiere ich für eine Umstellung der Subventionen auf eine Landwirtschaft, die nicht nach der puren Existenz von Agrarflächen Finanzhilfen erhält, sondern nach dem Maß, wie sie eine umweltbewusste, nachhaltige Bewirtschaftung betreibt. Öffentliche Mittel darf es nur für öffentliche Zwecke geben. Das sind für mich: Erhalt der Landschaft, der Böden und des Wassers, der Biodiversität und eine umwelt- und klimaschützende Bewirtschaftung.

Am Stand des Bundesumweltministeriums diskutierte Hendricks öffentlich mit Hubert Weiger, dem Vorsitzenden des BUND, und Felix Prinz zu Löwenstein, dem Vorstandsvorsitzenden des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft. Thema der Diskussion war die Notwendigkeit einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Der Stand des Bundesumweltministeriums bietet noch bis zum 29. Januar Aktionen und Veranstaltungen zu den Themen ländliche Infrastruktur, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Artenschutz an.

21.01.2017

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