Zuverlässigkeit als Schlüssel zum Erfolg im Erdbau
Der Hitachi ZX135US-7 spielt eine zentrale Rolle bei den Erdbau- und Abbruchprojekten des Baggerbetriebs Böser aus Bruchsal. Angesichts der oft kurz getakteten Projekte, bei denen Erdbauarbeiten innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein müssen, ist die Zuverlässigkeit der eingesetzten Maschinen entscheidend.
Qualität ist und war schon immer das Wichtigste für uns.
Dies betont Hermann Böser, dessen Urgroßvater das Unternehmen vor über hundert Jahren als landwirtschaftlichen Betrieb mit Sand- und Kiesgruben gründete. Seit 1953, mit dem Einsatz des ersten Seilbaggers, konzentriert sich das Unternehmen auf Baggerarbeiten im Erd- und Abbruchbereich. Jährlich realisiert das Team um Hermann Böser, seinen Sohn Mario und Vorarbeiter Rüdiger Aisenbrey über hundert Projekte.
Wir haben viele Stammkunden – Kommunen, Architekten, Bauträger und auch private Bauherren – die wissen, dass sie sich stets auf uns verlassen können. Die meisten unserer Projekte sollen innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein. Da müssen wir uns auch auf die Technik hundertprozentig verlassen können. Ein Tag Stillstand bedeutet für uns eine erhebliche Bauverzögerung!
Das Unternehmen setzt auf fünf Hitachi-Bagger mit einem Betriebsgewicht von 1 bis 16 Tonnen. Ausfälle beschränken sich laut Hermann Böser meist auf Hydraulikleitungen, die bei Abbrucharbeiten reißen können. In solchen Fällen wird der Vertriebsleiter von Kiesel, Kurt Krämer, kontaktiert, und ein Servicetechniker ist in der Regel noch am selben Tag vor Ort.
Der Hitachi Kurzheckbagger ZX135US-7 ist die jüngste Ergänzung des Maschinenparks. Er ist mit einem Monoausleger, Sicherheitsglas, Front- und Dachschutzgitter, einer Zentralschmieranlage und einem vollhydraulischen Oilquick-Schnellwechsler ausgestattet. Aktuell ist dieser 13-Tonnen-Bagger in einem Industriegebiet in Bad Schönborn im Einsatz. Dort werden unbebaute Grundstücke, die etwa zwei Meter unter Straßenniveau liegen, aufgefüllt.
Im ersten Bauabschnitt wurden rund 2000 Kubikmeter Schüttmaterial eingebracht. Im zweiten Abschnitt erfolgt die Modellierung des Geländes für eine Gewerbehalle. Innerhalb von zwei Tagen füllen Vater, Sohn und ein angestellter Baggerfahrer das Gelände auf und ebnen es ein. Der Schwenklöffel ist dabei das primäre Werkzeug, ergänzt durch den Tieflöffel bei Bedarf. Am dritten Tag wird der Mutterboden eingebracht.
Mal schauen, vielleicht setzen wir auch noch L-Steine im hinteren Bereich. Solche spontanen Einfälle tragen unsere Kunden immer wieder an uns heran. Wir machen das dann gerne – allerdings ist es nicht immer leicht, die Folgeaufträge zu jonglieren. Bei uns ist das eben alles eng getaktet. Aber bis jetzt haben wir es immer zu aller Zufriedenheit hinbekommen.
Für größere Bauprojekte, die seltener vorkommen, aber aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses auch gegen größere Unternehmen gewonnen werden, mietet das Unternehmen zusätzliche Maschinen. Ein Beispiel war ein Projekt bei Landau, bei dem 2000 Tonnen Erde bewegt wurden. Dafür wurde ein 30-Tonnen-Bagger von Kiesel gemietet und zusätzliches Personal über kooperierende Bauunternehmen eingesetzt.
Die Anmietung von Maschinen bei Kiesel ermöglicht eine flexible Erweiterung der Kapazitäten. Da alle Maschinen mit Oilquick ausgerüstet sind, passen die vorhandenen Anbaugeräte an jede Mietmaschine von Kiesel. Die langjährige Partnerschaft mit Kiesel, die bis ins Jahr 1966 zurückreicht, wird von der Familie Böser über Generationen hinweg gepflegt.


