Blattläuse und ihre Auswirkungen auf Pflanzen
Blattläuse scheiden Honigtau aus, der sich als klebriger Belag auf Blättern manifestiert. Auf diesem Belag können sich in der Folge schwarze Rußtaupilze ansiedeln. Ameisen werden vom süßen Honigtau angezogen und verteidigen die Blattläuse daher gegen Fressfeinde. Eine gehäufte Präsenz von Ameisen an Pflanzen deutet oft auf einen Blattlausbefall hin.
Blattläuse scheiden Honigtau aus, der sich als klebriger Belag auf den Blättern bemerkbar macht. Oft siedeln sich darauf in weiterer Folge schwarze Rußtaupilze an. Ameisen lieben den süßen Honigtau, weshalb sie die Blattläuse gegen Feinde verteidigen. Wo sich Ameisen gehäuft an Pflanzen tummeln, sind Blattläuse meist nicht weit.
Gesunde und ausgewogen ernährte Pflanzen können einen stärkeren Blattlausbefall tolerieren, ohne signifikante Schäden davonzutragen. Die beste Vorbeugung umfasst die richtige Standortwahl bei der Pflanzung, eine gute Bodenpflege und eine den Bedürfnissen der Pflanzenart entsprechende, ökologische Düngung.
Natürliche Gegenspieler im Garten fördern
Im naturnahen Garten ist die Schonung und Förderung von Nützlingen, die als „Naturgartenpolizei“ fungieren, essenziell. Zu diesen Nützlingen zählen Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen, Ohrwürmer, Vögel, Fledermäuse, Wespen und Hornissen, die Blattläuse fressen. Es ist wichtig, diesen Tieren ausreichend Zeit zu geben, sich auf das Nahrungsangebot einzustellen.
Ökologische Bekämpfungsmethoden gegen Blattläuse
Als natürliches Hilfsmittel hat sich das Spritzen mit einem kalten Brennnesselauszug bewährt. Dafür wird 1 Kilogramm frisches Kraut auf 10 Liter Wasser gegeben und der Auszug maximal 24 Stunden stehen gelassen. Unverdünnt gespritzt, unterstützt dieser Auszug Pflanzen, die empfindlich gegenüber saugenden Insekten sind.
Alternativ können Blattläuse durch Abstreifen entfernt werden. Befallene Pflanzen lassen sich beim morgendlichen Gießen wiederholt gründlich mit einem starken Wasserstrahl abspritzen. Eine weitere Methode ist das Bestäuben taunasser Triebe mit Gesteinsmehl.
