Hinter den Kulissen der Schlossgärtnerei: Saisonstart in Charlottenburg
Die Schlossgärtnerei Charlottenburg öffnet ihre Tore für Besucher und gewährt Einblicke in die intensive Vorbereitung auf die kommende Gartensaison. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Preußisch Grün“ der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) können Interessierte die Gärtnerei erkunden, die sonst nicht öffentlich zugänglich ist.
Trotz des noch jungen Jahres herrscht in der Schlossgärtnerei bereits Hochbetrieb. Die Gewächshäuser sind ausgelastet, da hier nicht nur zahlreiche exotische Pflanzen aus dem Schlossgarten überwintern, sondern auch die Blumen für die Frühjahrs- und Sommerbepflanzung kultiviert werden.
Die Gärtnerinnen und Gärtner sind mit vielfältigen Aufgaben beschäftigt. Dazu gehört das Umtopfen großer exotischer Pflanzen, wie beispielsweise Lorbeerbäume und Eugenien, die nach etwa zehn Jahren ihre Holzkübel überwachsen haben und frische Erde benötigen. In anderen Gewächshäusern werden bereits wachsende Frühlingsblumen gepflegt, während parallel die Aussaat für die Sommerblüten beginnt. Auch im Freigelände trotzen junge Stauden den winterlichen Bedingungen.
Ein besonderes Highlight ist die historische Pelargoniensammlung, die bereits ihre charakteristischen Blütenformen zeigt und aromatische Düfte verströmt. Besucher haben die Möglichkeit, diese Vielfalt zu erleben.
An allen drei Veranstaltungstagen werden jeweils um 11, 12, 13 und 14 Uhr Führungen angeboten. Die Garten-Experten stehen zudem bereit, um Fragen rund um das heimische Grün zu beantworten und praktische Tipps zu geben.
