Naturschutz

Naturschutzprojekt im Dachauer Moos wird fortgesetzt

Das Naturschutzprojekt „Neues Leben im Dachauer Moos“ wird fortgeführt. Der Bayerische Naturschutzfonds unterstützt das Vorhaben mit einem Förderscheck in Höhe von 98.000 Euro, der an den Landschaftspflegeverband Dachau und den Verein Dachauer Moos übergeben wurde.

Bedeutung der Moore für Klima und Artenvielfalt im Dachauer Moos

Moore stellen wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten dar und sind für den Klimaschutz von Bedeutung. Sie prägen das bayerische Landschaftsbild und sind ein wesentlicher Bestandteil der Artenvielfalt.

Moore bieten wertvolle Lebensräumen für seltene Tiere und Pflanzen und sind wichtige Klimaschützer. Sie sind charakteristisch für das bayerische Landschaftsbild und unverzichtbarer Bestandteil für die Artenvielfalt. Hier gilt sprichwörtlich: Ohne Moos nichts los.

Durch die Renaturierung von Niedermooren kann jährlich eine Einsparung von etwa 30 Tonnen CO2 pro Hektar erreicht werden.

Gemeinschaftliches Engagement und Projektumfang im Dachauer Moos

Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Das ehrenamtliche Engagement ist dabei ein wichtiger Faktor für den Naturschutz vor Ort.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion vieler Akteure. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre der Naturschutz vor Ort nicht denkbar. Ehrenamtliche Naturschützer setzen sich mit Idealismus dafür ein, dass unsere Schöpfung auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt.

Wichtige Partner des „BayernNetz Natur“-Projekts sind neben den Kommunen der Landschaftspflegeverband Dachau und die Kreisgruppe des Bund Naturschutz. Der Verein Dachauer Moos ist für die Durchführung verantwortlich. Das Projektgebiet umfasst rund 5.700 Hektar. Die Gesamtkosten des Fortsetzungsprojekts belaufen sich auf etwa 192.000 Euro.

Schutz seltener Arten und Renaturierungsziele im Dachauer Moos

Im Dachauer Moos finden sich Niedermoor- und Streuwiesenreste, die Lebensraum für seltene Pflanzengesellschaften bieten. Dort leben bedeutende Tier- und Pflanzenarten wie der Kiebitz, die vom Aussterben bedrohte Libellenart Helm-Azurjungfer und das Gefärbte Laichkraut. Ziel des Projekts ist die Renaturierung des standorttypischen Wasserhaushalts in ausgewählten Schwerpunktgebieten.

Geplant sind hierzu weitere Artenhilfs- und Landschaftspflegemaßnahmen. Seit 1986 wurden unter der Dachmarke „BayernNetz Natur“ bayernweit 387 Projekte initiiert.

26.04.2018

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