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Vorsicht vor Riesen-Bärenklau: Gesundheitsrisiken und Schutzmaßnahmen

Der Riesen-Bärenklau birgt erhebliche Gesundheitsrisiken, da sein Saft in Verbindung mit Sonnenlicht schwere Verbrennungen verursachen kann. Besonders Kinder sind gefährdet. Bei Kontakt ist schnelles Handeln und gegebenenfalls ärztliche Hilfe erforderlich. Bei der Entfernung der Pflanze sind umfassende Schutzmaßnahmen unerlässlich.

Gefahren des Riesen-Bärenklaus: Warum die Pflanze so gefährlich ist

Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) stellt eine ernstzunehmende Gefahr dar, insbesondere bei sonnigem Wetter. Die Pflanze enthält einen Saft mit Kontaktgiften, die den natürlichen UV-Schutz der Haut aufheben können. In Verbindung mit Sonnenlicht führt dies zu Verbrennungen auf der Haut. Daher ist direkter Kontakt mit der Pflanze unbedingt zu vermeiden.

Besonders Kinder spielen gerne mit der bis zu vier Meter hohen Pflanze. Eltern sollten ihre Kinder über die potenziell schmerzhaften Folgen aufklären. Hautreaktionen können unter Umständen erst Tage nach dem Kontakt durch Sonneneinstrahlung ausgelöst werden. Bei empfindlichen Personen und Allergikern kann das Berühren der Pflanze sogar Fieber, Atemnot oder einen Kreislaufschock hervorrufen.

Nach einem unbeabsichtigten Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau ist es ratsam, umgehend einen schattigen Ort aufzusuchen. Die betroffenen Hautstellen sollten anschließend rasch mit Wasser und Seife oder, noch besser, mit Spiritus abgewaschen werden. Treten trotz dieser Maßnahmen Hautreaktionen auf, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

Wer die Pflanze im eigenen Garten entfernen möchte, muss entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören das Tragen von Schutzkleidung und einer Schutzbrille. Die Arbeiten sollten zudem immer abends oder bei bedecktem Himmel durchgeführt werden, um eine Reaktion des Pflanzensaftes mit UV-Licht sicher zu verhindern.

09.08.2015

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