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ifo Geschäftsklimaindex steigt: Konjunktur stabilisiert sich

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April 2024 zum dritten Mal in Folge verbessert, getragen von den Dienstleistern. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg auf 89,4 Punkte, was auf eine Stabilisierung der Konjunktur hindeutet und die Erwartungen für die kommenden Monate aufhellt.

ifo Geschäftsklimaindex: Positive Signale aus der Wirtschaft

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April 2024 zum dritten Mal in Folge verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg auf 89,4 Punkte, nach 87,9 Punkten im März. Diese Entwicklung deutet auf eine Stabilisierung der Konjunktur hin, die maßgeblich von den Dienstleistern getragen wird.

Unternehmen äußerten sich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage, und auch die Erwartungen für die kommenden Monate hellten sich auf. Dies spiegelt sich in verschiedenen Wirtschaftsbereichen wider, wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik.

Entwicklungen in den einzelnen Sektoren

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich der Index, was primär auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen ist. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fiel jedoch schlechter aus, und der Auftragsbestand verzeichnete weiterhin Rückgänge. Produktionssteigerungen sind in diesem Sektor derzeit nicht absehbar.

Das Dienstleistungsgewerbe zeigte eine deutliche Aufhellung des Geschäftsklimas. Hier verbesserte sich insbesondere die Einschätzung der aktuellen Lage. Die Erwartungen für die kommenden Monate blieben hingegen nahezu unverändert, da die Unternehmen weiterhin eine gewisse Skepsis bewahren.

Auch im Handel stieg der Index an. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich merklich, wenngleich sie insgesamt pessimistisch blieben. Die Zufriedenheit mit den laufenden Geschäften nahm leicht ab, was vor allem auf den Großhandel zurückzuführen ist. Im Einzelhandel hingegen verbesserte sich die Lage spürbar.

Im Bauhauptgewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima ebenfalls zum dritten Mal in Folge. Dies ist auf deutlich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde jedoch etwas schlechter beurteilt, und viele Unternehmen berichten weiterhin über Auftragsmangel.

24.04.2024

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