IVG: Selbstverständnis und Interessenvertretung im Gartenmarkt
Der IVG versteht sich als Partner für Industrieunternehmen, die Güter für den Hobby- und Profigartenmarkt in Deutschland produzieren und vermarkten. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Vertriebskanälen, der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Herr betont, dass der IVG nahezu alle führenden industriellen Hersteller von Gütern für den Grünen Markt organisiert.
Wir sind der Partner für alle Industrieunternehmen, die in Deutschland Güter für den Hobby- und Profigartenmarkt produzieren und vermarkten. Wir vertreten die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter im Grünen Markt gegenüber allen Vertriebskanälen sowie gegenüber der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung.
Die Interessenvertretung für Hersteller im Grünen Markt sei durch den IVG exzellent besetzt. Herr erklärt, dass die Anliegen der Anbieter durch den IVG bestens bedient werden und man den Wettbewerb mit anderen Organisationen nicht scheue.
Kritik an Umbenennung und Auswirkungen auf die Zusammenarbeit
Gleichwohl bewertet Herr die Umbenennung der Herstellervereinigung kritisch. Der IVG äußert Bedenken hinsichtlich der Außenwirkung, da der Interessenvertretungsanspruch für die Grüne Branche verwischt werden könnte. Dies sei nicht im Interesse der Unternehmen und der Branche.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Herstellervereinigung BAU+DIY und der IVG in Ratingen bisher eine Bürogemeinschaft unterhielten. Die Unterschiede seien für Außenstehende kaum zu erklären. Michael Cuypers, Geschäftsführer des IVG, ergänzt, dass der falsche Eindruck entstehen könne, es gäbe nun einen zusätzlichen Ansprechpartner für Branchenbelange.
Es kann der falsche Eindruck entstehen, es gäbe nun einen zusätzlichen Ansprechpartner, der für die Branchenbelange spricht. Das ist misslich, zumal die Verbände bislang auf verschiedenen Gebieten gut miteinander zusammengearbeitet haben.
Die Fortsetzung der Zusammenarbeit sei offen. Herr betont, dass der IVG kein Interesse an einer unproduktiven Auseinandersetzung habe und weiterhin für ein sinnvolles strategisches Miteinander in einzelnen Sachfragen zur Verfügung stehe. Versuche, eine einvernehmliche Lösung für beide Verbände zu erreichen, seien jedoch ohne Erfolg geblieben.
