Baumaschinenhersteller investiert 25 Millionen Euro in neuen Standort bei Köln
Der britische Baumaschinenhersteller JCB investiert in den Ausbau seines Deutschlandgeschäfts und errichtet eine neue Zentrale in Frechen bei Köln. Mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro unterstreicht das Unternehmen seine Bedeutung für den deutschen Markt, der als größter europäischer Binnenmarkt für Baumaschinen gilt.
Zum offiziellen Spatenstich an der Europaallee in Frechen reisten hochrangige Vertreter des Unternehmens an, darunter JCB-Chairman Lord Bamford und CEO Graeme MacDonald. Gastgeber Frank Zander, Geschäftsführer von JCB Deutschland, begrüßte zudem zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung.
Neues Gelände mit Ausstellung und Demo-Areal
Das neue Unternehmensgelände umfasst rund 51.000 Quadratmeter und liegt direkt an der Autobahn A4. Die verkehrsgünstige Lage sorgt für eine gute Erreichbarkeit und erhöht gleichzeitig die Sichtbarkeit der Marke JCB.
Am Standort entstehen moderne Büroflächen sowie repräsentative Geschäftsräume. Darüber hinaus sind eine Ausstellungshalle und ein Demonstrationsgelände geplant, auf dem neue Baumaschinen künftig im Praxiseinsatz präsentiert werden können.
Verlaufen die Bauarbeiten planmäßig, soll die neue Zentrale noch im selben Jahr eröffnet werden – passend zum 50-jährigen Bestehen der deutschen Niederlassung von JCB.
Region mit starker Wirtschaftskraft
Die Entscheidung für den neuen Standort fiel laut Unternehmensleitung bewusst zugunsten der Region Köln/Rhein-Ruhr. Neben der guten Infrastruktur spielt auch die Nähe zu wichtigen Kunden eine zentrale Rolle.
„Der Standort Frechen und die Lage unserer neuen Zentrale, direkt an der A4 sorgt für eine hervorragende Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Marke JCB. Die Region Rhein-Ruhr besitzt eine enorme Wirtschaftskraft mit einer hervorragenden Infrastruktur. Außerdem sitzt ein Großteil unserer Kunden in diesem Umfeld in dem für uns wichtigen Kerngeschäft für Bau- und Industriemaschinen.”
Auch Vertreter der Stadt Frechen und des Rhein-Erft-Kreises begrüßten die Investition. Bürgermeister Hans-Willi Meier und Landrat Michael Kreuzberg betonten die Bedeutung des Projekts für die regionale Wirtschaft und dankten JCB für das Vertrauen in den Standort.
Perspektiven für weitere Entwicklung
Neben Verwaltung und Vertrieb könnte künftig auch eine Produktion am Standort entstehen. Entsprechende Überlegungen werden derzeit diskutiert. Weltweit betreibt JCB derzeit 22 Produktionsstätten auf vier Kontinenten.
Beim Spatenstich betonte Lord Bamford die gute Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und unterstrich die langfristige Bedeutung des neuen Standorts für das Unternehmen.
„Die Unterstützung seitens der Stadt und des Landkreises war perfekt.“
Gleichzeitig lud er Vertreter aus Wirtschaft und Politik bereits zur zukünftigen Eröffnung der neuen Deutschlandzentrale in Frechen ein.
