Produktionserweiterung und Effizienzsteigerung
John Deere hat sein Werk Horicon Works in Horicon, Wisconsin (USA), erstmals seit 30 Jahren umfassend erweitert. Die Fabrik verfügt nun über eine Fläche von 36.000 m² für die Fertigung der Gator-Serie.
Jetzt kommt jedes Nutzfahrzeug auf unsere Fertigungslinie, bis es exakt nach den Vorgaben des Vertriebspartners gebaut und zum weltweiten Versand bereit ist – so haben wir den gesamten Prozess unter unserer Kontrolle. Wir sind damit in der Lage, besser auf die Anforderungen unserer Vertriebspartner und Kunden einzugehen, die Gesamtqualität der Fahrzeuge zu verbessern und unsere Betriebsabläufe effizienter zu gestalten.
Zuvor waren die Produktionsstandorte für die Transport- und Nutzfahrzeuge der Gator-Serie getrennt. Durch die Erweiterung werden Montage und Versand in Horicon Works zusammengeführt. Die Produktion in der neuen Fabrik wurde im Dezember aufgenommen, der Umzug soll bis März 2017 abgeschlossen sein.
Historie des Standorts Horicon Works
Die Gründung von Horicon Works erfolgte im Jahr 1911, als Deere das Werk von Van Brunt Manufacturing übernahm, einem Hersteller von pferdegezogenen Drillmaschinen und weiteren landwirtschaftlichen Geräten. Die ursprünglichen Gebäude am Standort im Zentrum von Horicon stammen aus dem Jahr 1865.
Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurden in Horicon Works verschiedene Produkte für die Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten gefertigt, darunter Fahrräder und Schneemobile. Der Slogan „Nothing runs like a Deere“ entstand in den frühen 1970er Jahren im Zusammenhang mit der Schneemobil-Serie.
Im Jahr 1963 produzierte Horicon den ersten Rasentraktor 110, was die Expansion in den weltweiten Markt für Rasen- und Grundstückspflege einleitete. Heute werden in Horicon neben der Gator-Serie auch Rasentraktoren der Premiumklasse hergestellt, darunter die Select Serien X300 und X500, die Serie X700, sowie Anbaugeräte wie Schneeräumer, Sichelmähwerke und Messer.
