Allgemeines

Deere & Company: Gewinnrückgang im dritten Quartal durch Agrarmärkte beeinflusst

Deere & Company verzeichnete im dritten Quartal einen Gewinnrückgang auf 850,7 Millionen US-Dollar. Dies ist auf die sich abschwächende Konjunktur auf den weltweiten Agrarmärkten zurückzuführen. Trotzdem lieferte das Unternehmen ein stabiles Ergebnis.

Deere & Company: Auswirkungen der Agrarmärkte auf den Quartalsgewinn

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres, das am 31. Juli endete, verzeichnete Deere & Company einen Gewinn von 850,7 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang gegenüber den 996,5 Millionen US-Dollar des Vorjahres entspricht. Pro Aktie belief sich der Gewinn auf 2,33 US-Dollar nach 2,56 US-Dollar im Vorjahr. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres ergab sich ein Gewinn von 2,513 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,730 Milliarden US-Dollar) oder 6,79 US-Dollar (Vorjahr: 6,97 US-Dollar) je Aktie.

Die weltweiten Umsatzerlöge und sonstigen Erträge sanken im dritten Quartal um 5 Prozent auf 9,500 Milliarden US-Dollar. In den ersten neun Monaten betrug der Rückgang 4 Prozent auf 27,102 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze erreichten im dritten Quartal 8,723 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 9,316 Milliarden US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 24,918 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 26,373 Milliarden US-Dollar).

Das Ergebnis des dritten Quartals spiegelt die sich abschwächende Konjunktur auf den weltweiten Agrarmärkten wider, die die Nachfrage nach Maschinen negativ beeinflusst hat und zu niedrigeren Umsätzen und Gewinnen in unserem Landmaschinengeschäft geführt hat. Gleichzeitig verzeichneten unsere Bau- und Forstmaschinensparten und das Finanzierungsgeschäft einen Gewinnanstieg und zeigen damit die Vorteile eines breit angelegten Geschäftsmodells auf. Insgesamt lieferte das dritte Quartal ein stabiles Ergebnis, wobei es bisher nur vom Rekordergebnis des Vorjahres übertroffen wurde.

Dies erklärte Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company.

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die Umsätze des weltweiten Maschinengeschäftes verzeichneten sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten einen Rückgang von jeweils 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bessere Preise trugen in beiden Zeiträumen mit 2 Prozentpunkten positiv bei. Ungünstige Umrechnungskurse belasteten die Umsätze in den ersten neun Monaten zusätzlich mit 1 Prozentpunkt.

In den Vereinigten Staaten und Kanada sanken die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 8 Prozent und in den ersten neun Monaten um 7 Prozent. Außerhalb dieser Regionen lagen die Umsätze im dritten Quartal um 4 Prozent unter dem Vorjahr, wobei sich Umrechnungskurse mit 1 Prozentpunkt positiv auswirkten. In den ersten neun Monaten betrug der Rückgang 3 Prozent, hier schmälerten Umrechnungskurse die Umsätze mit 1 Prozentpunkt.

Der Betriebsgewinn der Maschinensparten belief sich im dritten Quartal auf 1,135 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 1,443 Milliarden US-Dollar) und in den ersten neun Monaten auf 3,387 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,943 Milliarden US-Dollar). Der Rückgang im dritten Quartal resultierte hauptsächlich aus geringeren Liefermengen, höheren Produktionskosten aufgrund neuer Abgasnormen und ungünstigen Wechselkursen. Für die ersten neun Monate waren geringere Liefermengen, ungünstige Wechselkurse, gestiegene Produktionskosten und ein weniger vorteilhaftes Produktionsprogramm die Hauptursachen für den Rückgang des Betriebsergebnisses. Bessere Preise konnten den Ergebnisrückgang in beiden Zeiträumen teilweise kompensieren.

Der Gewinn der Maschinensparten erreichte im dritten Quartal 680 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 846 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 2,061 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,324 Milliarden US-Dollar). Ein niedriger effektiver Steuersatz wirkte sich in beiden Zeiträumen positiv auf die Ergebnisse aus.

Finanzierungsgeschäft

Im Finanzierungsgeschäft betrug der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal 162,3 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 150,0 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 452,2 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 407,9 Millionen US-Dollar).

Der Ergebnisanstieg im dritten Quartal wurde durch einen gewachsenen Finanzierungsbestand getragen, jedoch teilweise durch Rückstellungen für Kreditrisiken sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten gemindert. Das Ergebnis der ersten neun Monate profitierte von einem gewachsenen Finanzierungsbestand und einem günstigeren effektiven Steuersatz. Belastend wirkten sich geringere Einkünfte aus der Ernteversicherung, gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie höhere Rückstellungen für Kreditrisiken aus.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2014 wird ein Rückgang der Maschinenumsätze um etwa 6 Prozent erwartet, wobei im vierten Quartal sogar ein Minus von 8 Prozent prognostiziert wird. Ungünstige Umrechnungskurse werden für das Gesamtjahr mit einem Prozentpunkt berücksichtigt. Deere & Company rechnet für 2014 mit einem Gesamtgewinn von 3,1 Milliarden US-Dollar.

Im Rest des Geschäftsjahres wird das Unternehmen die Produktion von Landmaschinen entsprechend der Nachfrageentwicklung drosseln. Die eingeleiteten Maßnahmen spiegeln unser Engagement wider, rasch und entschieden auf Marktveränderungen zu reagieren.

Allen betonte, dass die Pläne des Unternehmens zum Ausbau der weltweiten Marktpräsenz weiterhin verfolgt werden. Er äußerte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um solide Erträge über den gesamten Konjunkturzyklus zu erzielen und vom wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur langfristig zu profitieren.

14.08.2014

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

Tel.:
Fax:

E-Mail:
Web: 

Zurück