Starke Ergebnisse im dritten Quartal
Deere & Company hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres einen Gewinnanstieg von 26 % bei einem Umsatzwachstum von 4 % erzielt. Das Landmaschinen- und Finanzierungsgeschäft trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Das Unternehmen setzt seine Wachstumsinvestitionen fort, um die weltweite Präsenz auszubauen, und erhöht die Gewinnerwartung auf 3,45 Milliarden US-Dollar.
Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich im dritten Quartal (Stichtag 31. Juli) auf 996,5 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 788 Millionen US-Dollar) beziehungsweise 2,56 US-Dollar (Vorjahr: 1,98 US-Dollar) je Aktie. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erreichte das Ergebnis 2,730 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,377 Milliarden US-Dollar) oder 6,97 US-Dollar (Vorjahr: 5,88 US-Dollar) je Aktie. Die weltweiten Umsatzerlöse und sonstigen Erträge stiegen im dritten Quartal um 4 % auf 10,010 Milliarden US-Dollar und in den ersten neun Monaten um 8 % auf 28,345 Milliarden US-Dollar.
Die Maschinensparten erzielten im dritten Quartal einen Umsatz von 9,316 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 8,930 Milliarden US-Dollar) und in den ersten neun Monaten von 26,373 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 24,454 Milliarden US-Dollar).
Infolge des Rekordergebnisses im dritten Quartal ist John Deere auf einem guten Weg zu einem weiteren Jahr eindrucksvoller Resultate. Umsatz und Gewinn seien höher ausgefallen als jemals zuvor in einem dritten Quartal. Der Erfolg des Unternehmens spiegelt die beachtliche Stärke der Landwirtschaft insbesondere in Nord- und Südamerika wider. Wir machen darüber hinaus weitere Fortschritte bei der Umsetzung unserer breit gefächerten Geschäfts- und Marketingpläne, die eine Ausweitung unserer globalen Präsenz bei gleichzeitig genauer Kontrolle der Kosten und des eingesetzten Kapitals zum Ziel haben.
Geschäftsverlauf der Maschinensparten
Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen im Quartal um 4 % und in den ersten neun Monaten um 8 % gegenüber dem Vorjahr. Preissteigerungen trugen in beiden Zeiträumen jeweils 3 Prozentpunkte zum Umsatz bei, während ungünstige Wechselkurse mit 1 Prozentpunkt belasteten. In den Vereinigten Staaten und Kanada wuchsen die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 4 % und in den ersten neun Monaten um 9 %. Außerhalb dieser Regionen stiegen sie im Quartal um 5 % und in den ersten neun Monaten um 6 %. Ungünstige Wechselkurse wirkten sich hier mit einem Prozentpunkt im Quartal und drei Prozentpunkten in den ersten neun Monaten aus.
Die Maschinensparten von Deere & Company erzielten im dritten Quartal einen Betriebsgewinn von 1,443 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 1,127 Milliarden US-Dollar) und in den ersten neun Monaten von 3,943 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,347 Milliarden US-Dollar). Der Anstieg ist hauptsächlich auf bessere Preise und gestiegene Liefermengen zurückzuführen. Eine Wertberichtigung auf langlebige Wirtschaftsgüter von John Deere Water beeinflusste das Ergebnis ebenfalls. Im Neunmonatszeitraum wurde das Ergebnis durch gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten, erhöhte Garantiekosten und ungünstige Wechselkurse beeinträchtigt. Der Anstieg der Produktionskosten resultierte vor allem aus höheren Fertigungsgemeinkosten, die teilweise durch niedrigere Rohmaterialkosten ausgeglichen wurden. Die höheren Gemeinkosten in der Fertigung waren auf Wachstumsinitiativen, neue Produkte und die Einhaltung von Abgasvorschriften zurückzuführen.
Der Gewinn der Maschinensparten erreichte im dritten Quartal 846 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 678 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 2,324 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,040 Milliarden US-Dollar). Ein höherer effektiver Steuersatz und gestiegene Zinsaufwendungen belasteten die Ergebnisse in beiden Zeiträumen.
Finanzdienstleistungen
Im Finanzdienstleistungsgeschäft betrug der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal 150 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 110,4 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 407,9 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 338,6 Millionen US-Dollar). Ein gewachsener Finanzierungsbestand und gestiegene Erträge aus der Ernteversicherung begünstigten das Ergebnis. Höhere Rückstellungen zur Abdeckung von Kreditrisiken im dritten Quartal sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten in den ersten neun Monaten wirkten sich hingegen ungünstig aus. Im Vorjahr hatten Erträge aus der Finanzierung von Windkraftanlagen das Ergebnis der ersten neun Monate begünstigt.
Erwartungen und Ausblick
Für das Gesamtjahr 2013 wird ein Umsatzanstieg von etwa 5 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Im vierten Quartal wird jedoch ein Rückgang von etwa 5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum prognostiziert, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit etwa 1 Prozentpunkt berücksichtigt sind. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn soll im Geschäftsjahr etwa 3,45 Milliarden US-Dollar erreichen.
Im vierten Quartal des vergangenen Jahres fielen die Umsätze besonders hoch aus, weil unsere Fabriken teilweise mit hoher Auslastung die Erfüllung von Kundenaufträgen aufholen mussten. Selbst mit diesem schwierigen Vergleich liegen unserer Vorausschau eine gute Ertragslage für das vierte Quartal und ein Rekordergebnis im dritten aufeinander folgenden Jahr zugrunde.
Längerfristig bleibt das Unternehmen optimistisch hinsichtlich der weiteren Perspektiven. Investitionen in neue Produkte und Kapazitäten sollen die Entwicklung zum bevorzugten Lieferanten für einen weltweit wachsenden Kundenstamm ermöglichen. Der Trend zu einer wachsenden, wohlhabenderen und zunehmend mobilen Gesellschaft wird als nachhaltig eingeschätzt und soll das Unternehmen dabei unterstützen, seinen Kunden, Investoren und anderen Interessengruppen langfristig Mehrwert zu bieten.
Ergebnisse der Maschinensparten im Detail
Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege
Die Umsätze dieser Sparte stiegen im dritten Quartal um 8 % und in den ersten neun Monaten um 12 % aufgrund höherer Liefermengen und besserer Preise, wobei ungünstige Umrechnungskurse die Resultate belasteten. Der Betriebsgewinn erreichte 1,336 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 1,014 Milliarden US-Dollar) im dritten Quartal und 3,684 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,991 Milliarden US-Dollar) in den ersten neun Monaten. Der Ergebnisanstieg im dritten Quartal resultierte hauptsächlich aus besseren Preisen und höheren Liefermengen. Eine Wertberichtigung auf langlebige Wirtschaftsgüter von John Deere Water beeinflusste das Ergebnis ebenfalls. In den ersten neun Monaten begünstigten bessere Preise und gestiegene Liefermengen das Ergebnis, während gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten, erhöhte Garantiekosten und ungünstige Wechselkurse es schmälerten.
Bau- und Forstmaschinen
Die Umsätze im Bau- und Forstmaschinengeschäft sanken im dritten Quartal um 11 % und in den ersten neun Monaten um 8 % aufgrund geringerer Liefermengen. Der Betriebsgewinn erreichte im dritten Quartal 107 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 113 Millionen US-Dollar) und in den ersten neun Monaten 259 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 356 Millionen US-Dollar). Der Rückgang des Betriebsgewinns im dritten Quartal war hauptsächlich auf geringere Liefermengen zurückzuführen, teilweise ausgeglichen durch bessere Preise und geringere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. In den ersten neun Monaten wurde das Ergebnis vor allem durch geringere Liefermengen, gestiegene Produktionskosten, ein weniger vorteilhaftes Produktionsprogramm sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten beeinträchtigt, während bessere Preise vorteilhaft wirkten.
Marktlage und Ausblick
Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege
Die weltweiten Umsätze dieser Sparte werden 2013 voraussichtlich um insgesamt 7 % höher ausfallen, wobei ungünstige Wechselkurse mit 1 Prozentpunkt berücksichtigt sind. Hohe Erzeugerpreise und landwirtschaftliche Einkommen sollen die Nachfrage nach Landmaschinen stützen. Die Umsätze des Unternehmens profitieren von der Ausweitung der globalen Präsenz und neuen Produkten. In den Vereinigten Staaten und Kanada wird ein Anstieg der Branchenumsätze um etwa 5 % erwartet, getragen von der Nachfrage nach leistungsfähiger Landtechnik. In den EU28-Märkten wird aufgrund der schwachen Konjunktur und der schwächeren Landwirtschaft im Vereinigten Königreich ein Rückgang von etwa 5 % erwartet. In Südamerika sollen die Branchenumsätze infolge der stabilen Konjunkturlage und der Finanzierungsprogramme der brasilianischen Regierung um etwa 20 % steigen. In den GUS-Märkten werden die Umsätze etwas geringer ausfallen als 2012, während sich die Umsätze in Asien kaum verändern werden. Die Umsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sowie Vielzweckfahrzeugen sollen 2013 aufgrund der verbesserten Konjunkturlage um etwa 5 % steigen.
Finanzdienstleistungen
Im Geschäftsjahr 2013 wird der auf Deere & Company entfallende Gewinn der Finanzdienstleistungssparte voraussichtlich 560 Millionen US-Dollar erreichen. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wird hauptsächlich auf einen wachsenden Finanzierungsbestand und geringere Forderungen aus der Ernteversicherung zurückgeführt, während höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten das Ergebnis voraussichtlich ungünstig beeinflussen werden.