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Deere & Company verzeichnet Gewinnanstieg im ersten Quartal

Deere & Company meldet einen beeindruckenden Gewinnanstieg von 27 % je Aktie und ein Umsatzplus von 10 % im ersten Quartal. Das Unternehmen blickt optimistisch auf ein weiteres erfolgreiches Jahr, trotz globaler Konjunkturschwankungen.

Starkes Quartalsergebnis und positive Geschäftsentwicklung

Deere & Company hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das am 31. Januar 2013 endete, einen Gewinnanstieg von 27 % je Aktie bei einem Umsatzplus von 10 % erzielt. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich auf 649,7 Millionen US-Dollar, was 1,65 US-Dollar je Aktie entspricht. Im Vorjahreszeitraum waren es 532,9 Millionen US-Dollar bzw. 1,30 US-Dollar je Aktie. Die weltweiten Umsatzerlöse und sonstigen Erträge stiegen auf 7,421 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 6,767 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Die Maschinenumsätze erreichten 6,793 Milliarden US-Dollar gegenüber 6,119 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres.

Mit dem elften aufeinander folgenden Rekordergebnis in einem Quartal hat John Deere das Jahr 2013 positiv begonnen und bereitet damit einem weiteren erfolgreichen Jahr den Boden. Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg für die gute Umsetzung unserer Geschäfts- und Marketingpläne, mit denen wir bei gleichzeitig strenger Kontrolle der Kosten und der Aktiva unsere weltweite Präsenz ausweiten wollen. Damit befindet sich John Deere in einer guten Ausgangsposition, um in der heute labilen weltweiten Konjunktur stabile Erträge erzielen und längerfristig von den großen Trends profitieren zu können, die dem Unternehmen, seinen Kunden und Investoren ausgezeichnete Zukunftsperspektiven bieten.

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten erhöhten sich im ersten Quartal um 11 %. Dabei trugen Preiserhöhungen 3 Prozentpunkte bei, während ungünstige Wechselkurse das Ergebnis um einen Prozentpunkt schmälerten. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze im ersten Quartal um 18 %. Außerhalb dieser Regionen wuchsen die Umsätze um 2 %, wobei ungünstige Umrechnungskurse das Ergebnis um 3 Prozentpunkte beeinflussten. Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte im ersten Quartal 837 Millionen US-Dollar, verglichen mit 698 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Höhere Liefermengen und die Durchsetzung von Preisen wirkten sich positiv auf die Ergebnisse aus. Demgegenüber standen gestiegene Produktions- und Verwaltungskosten sowie höhere Aufwendungen für Gewährleistung und für Forschung und Entwicklung. Die höheren Produktionskosten resultierten hauptsächlich aus gestiegenen Fertigungsgemeinkosten im Zusammenhang mit Wachstumsinitiativen, neuen Produkten und der Einhaltung von Abgasvorschriften. Die Maschinensparten erwirtschafteten einen Betriebsgewinn von 525 Millionen US-Dollar im ersten Quartal, gegenüber 416 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Im Finanzierungsgeschäft erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn im ersten Quartal 132,9 Millionen US-Dollar, verglichen mit 119,1 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Ergebnisanstieg war primär auf einen gewachsenen Finanzierungsbestand und höhere Erträge aus der Ernteversicherung zurückzuführen. Gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten schmälerten das Ergebnis. Im Vorjahr hatten sich zudem Erträge aus der Finanzierung von Windkraftanlagen positiv ausgewirkt.

Erwartungen und Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2013 werden die Maschinenumsätze voraussichtlich um etwa 6 % steigen, im zweiten Quartal um etwa 4 %. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn wird voraussichtlich 3,3 Milliarden US-Dollar erreichen. Trotz der erwarteten guten Ergebnisse für 2013 mahnen die weltweiten Konjunkturbedingungen und Haushaltsrisiken zu anhaltender Vorsicht.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Investitionen in neue Produkte und zusätzliche Fertigungskapazitäten dazu beitragen werden, dass John Deere in den nächsten Jahren von der weltweit wachsenden Nachfrage nach Nahrung, Wohnraum und Infrastruktur profitieren kann. Dennoch werden die kurzfristigen Aussichten von der Entwicklung der Staatshaushalte, der Konjunktur und von Handelsfragen geprägt, die das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum untergraben.

Ergebnisse der Maschinensparten im Detail

Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze dieser Sparte stiegen um 16 % gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich aufgrund höherer Liefermengen und besserer Preise. Ungünstige Wechselkurse schmälerten das Ergebnis. Der Betriebsgewinn erreichte im ersten Quartal 766 Millionen US-Dollar, verglichen mit 574 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Belastend wirkten sich gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten, höhere Aufwendungen für Gewährleistung sowie gestiegene Produktionskosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung aus.

Bau- und Forstmaschinen

Der Umsatz mit Bau- und Forstmaschinen sank gegenüber dem Vorjahr um 7 %. Die Sparte erzielte einen Betriebsgewinn von 71 Millionen US-Dollar, gegenüber 124 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Gewinnrückgang war primär auf geringere Liefermengen zurückzuführen. Gestiegene Produktionskosten, ein weniger vorteilhaftes Produktionsprogramm, höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten wurden durch bessere Preise kompensiert.

Marktlage und Ausblick

Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze mit Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden 2013 voraussichtlich um 6 % ansteigen. Hohe Erzeugerpreise und gute Einkommen der Landwirte sollen die Nachfrage nach Landmaschinen aufrechterhalten. Das Unternehmen erwartet, von der Ausweitung des weltweiten Geschäfts sowie von neuen Produkten zu profitieren. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Branchenumsätze voraussichtlich gleich hoch ausfallen oder um bis zu 5 % steigen. Die Nachfrage nach Großmaschinen wie leistungsstarken Traktoren und Mähdreschern bleibt hoch, während die Nachfrage im Viehzuchtsektor verhaltener ist.

In den EU 27-Märkten wird aufgrund der allgemeinen Konjunkturschwäche und einer schlechten Ernte im Vereinigten Königreich ein Rückgang der Branchenumsätze um 5 % erwartet. In Südamerika wird ein Wachstum von 10 bis 15 % prognostiziert, begünstigt durch gute Marktbedingungen in Brasilien. In der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten werden die Branchenumsätze leicht unter denen des Jahres 2012 liegen, während in Asien aufgrund einer leichten Konjunkturerholung in China ein leichter Anstieg erwartet wird.

Die Umsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden 2013 in den Vereinigten Staaten und Kanada voraussichtlich gleich hoch ausfallen, was ein anhaltend vorsichtiges Kaufverhalten der Verbraucher widerspiegelt. Aufgrund neuer Produkte wird erwartet, dass die John Deere Umsätze stärker wachsen als der Branchendurchschnitt.

Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze mit John Deere Bau- und Forstmaschinen werden 2013 weltweit um etwa 3 % ansteigen. Diese Prognose berücksichtigt eine verhaltene Konjunkturprognose für die Vereinigten Staaten, international steigende Umsätze mit Baumaschinen und etwa gleich hohe Umsätze auf den weltweiten Forstmaschinenmärkten. Im Forstmaschinengeschäft dürften die weiterhin schwach tendierenden Märkte in Europa die Nachfragesteigerung in den Vereinigten Staaten aufwiegen.

Finanzdienstleistungen

In dieser Sparte wird der auf Deere & Company entfallende Gewinn im Finanzierungsgeschäft 2013 voraussichtlich etwa 540 Millionen US-Dollar erreichen. Der Anstieg basiert primär auf einem wachsenden Finanzierungsbestand und niedrigeren Leistungen aus der Ernteversicherung. Er wird jedoch durch höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken geschmälert. Obwohl höher als im Jahr 2012, sollen diese Rückstellungen unterhalb des historischen Durchschnittswertes liegen.

13.02.2013

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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