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Deere & Company: Gewinnanstieg im vierten Quartal und Jahresergebnis von 3,54 Milliarden US-Dollar

Deere & Company verzeichnete im vierten Quartal 2013 einen Gewinnanstieg von 17 Prozent, mit einem Jahresergebnis von 3,54 Milliarden US-Dollar. Neue Produkte und erweiterte Kapazitäten trugen zur Kundenerweiterung bei. Für 2014 wird ein Gewinn von 3,3 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Deere & Company: Quartals- und Jahresergebnisse im Detail

Deere & Company verzeichnete im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013 (Ende 31. Oktober) einen Gewinn von 806,8 Millionen US-Dollar, verglichen mit 687,6 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht einem Gewinn von 2,11 US-Dollar pro Aktie, gegenüber 1,75 US-Dollar im Vorjahr. Für das gesamte Geschäftsjahr betrug der Gewinn 3,537 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,065 Milliarden US-Dollar) bzw. 9,09 US-Dollar pro Aktie (Vorjahr: 7,63 US-Dollar).

Die weltweiten Umsatzerlöse und sonstigen Erträge sanken im vierten Quartal um 3 Prozent auf 9,451 Milliarden US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr stiegen sie jedoch um 5 Prozent auf 37,795 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze erreichten im vierten Quartal 8,624 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 9,047 Milliarden US-Dollar) und im Geschäftsjahr 34,998 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 33,501 Milliarden US-Dollar).

"Mit dem guten Ergebnis im vierten Quartal hat John Deere erneut ein Jahr eindrucksvoller Erfolge aufzuweisen", so der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen. "Der Gewinn in beiden Zeiträumen war höher als jemals zuvor in einem vierten Quartal oder Geschäftsjahr", hob er hervor. "Im Laufe des Jahres hat John Deere eine Rekordzahl neuer Produkte auf den Markt gebracht und gleichzeitig sieben neue Fabriken in Brasilien, Russland, Indien und China fertig gestellt. Die Produkte und zusätzlichen Fertigungskapazitäten sind zur Ausweitung des weltweiten Kundenstamms und der Erreichung der langfristigen Unternehmensziele von essentieller Bedeutung."
"Die Deere & Company Ergebnisse sind ein Beleg dafür, dass wir unsere Geschäftspläne umsetzen können und dabei auf sorgfältige Kontrolle der Kosten und des eingesetzten Kapitals besonderen Wert legen", sagte Allen. "Das hat zu den bisher höchsten Gewinnen überhaupt und, gemessen an der Kapitalrendite, in den letzten drei Jahren zu Rekordergebnissen geführt. Außerdem hat das Unternehmen einen gesunden Cash-Flow erzeugt, der dazu genutzt wurde, weltweite Wachstumsprogramme zu finanzieren und durch Dividenden und Aktienrückkäufe direkten Nutzen für die Anteilseigner zu schaffen."

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten verzeichneten im vierten Quartal einen Rückgang von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, stiegen jedoch im gesamten Geschäftsjahr um 4 Prozent an. Preisanstiege trugen im Quartal 4 Prozentpunkte und im Geschäftsjahr 3 Prozentpunkte bei, während ungünstige Wechselkurse die Ergebnisse um 2 Prozentpunkte im Quartal und 1 Prozentpunkt im Geschäftsjahr schmälerten.

In den Vereinigten Staaten und Kanada lagen die Maschinenumsätze im vierten Quartal 6 Prozent unter denen des Vorjahres, während sie im Geschäftsjahr um 5 Prozent höher ausfielen. Außerhalb dieser Regionen sanken die Umsätze im vierten Quartal um 2 Prozent, stiegen aber im Geschäftsjahr um 4 Prozent an. Hierbei wirkten sich ungünstige Wechselkurse mit 4 Prozentpunkten im Quartal und 3 Prozentpunkten im Geschäftsjahr aus.

Die Maschinensparten erzielten einen Betriebsgewinn von 1,114 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 1,051 Milliarden US-Dollar) im vierten Quartal und 5,058 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 4,397 Milliarden US-Dollar) im Geschäftsjahr. Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal resultierte hauptsächlich aus besseren Preisen. Ungünstige Wechselkurse, geringere Liefermengen und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Lieferprogramms wirkten sich hingegen negativ aus.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres profitierte von höheren Preisen und gestiegenen Liefermengen. Belastend wirkten sich ungünstige Wechselkurse, gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie erhöhte Aufwendungen für Garantieleistungen aus. Der Anstieg der Produktionskosten war primär auf höhere Gemeinkosten in der Fertigung im Rahmen von Wachstumsinitiativen, neue Produkte und die Erfüllung von Abgasnormen zurückzuführen, während die Rohstoffkosten sanken.

Im Zusammenhang mit dem angekündigten Verkauf der Mehrheit an John Deere Landscapes wurde deren Unternehmenswert im vierten Quartal auf den realisierbaren Erlös abgeschrieben. Zudem waren die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres von Wertberichtigungen auf langlebige Wirtschaftsgüter von John Deere Water betroffen. Der Gewinn der Maschinensparten erreichte 650 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 576 Millionen US-Dollar) im vierten Quartal und 2,974 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,616 Milliarden US-Dollar) im Geschäftsjahr.

Zusammen mit einem niedrigeren effektiven Steuersatz beeinflussten die genannten operativen Faktoren das Ergebnis des vierten Quartals. Gestiegene Zinsaufwendungen und ein höherer effektiver Steuersatz schmälerten das Resultat des Geschäftsjahres. Im Finanzierungsgeschäft belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im vierten Quartal auf 157,1 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 121,7 Millionen US-Dollar) und im Geschäftsjahr auf 565,0 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 460,3 Millionen US-Dollar).

In beiden Zeiträumen begünstigten ein gewachsener Finanzierungsbestand und höhere Erträge aus dem Verkauf von Ernteversicherungspolicen das Ergebnis. Gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie weniger vorteilhafte Zinsspannen im Finanzierungsgeschäft im vierten Quartal wirkten sich jedoch negativ aus. Das Vorjahresergebnis profitierte zudem von Erträgen aus der Finanzierung von Windkraftanlagen.

Ergebnisse der Maschinensparten im Detail

Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze in diesem Segment sanken im vierten Quartal um 4 Prozent, hauptsächlich aufgrund geringerer Liefermengen und ungünstiger Wechselkurse. Bessere Preise wirkten sich hingegen positiv aus. Der Umsatzanstieg von 7 Prozent im Geschäftsjahr resultierte primär aus höheren Liefermengen und besseren Preisen, wurde aber teilweise durch ungünstige Wechselkurse aufgezehrt.

Der Betriebsgewinn erreichte im vierten Quartal 996 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 931 Millionen US-Dollar) und belief sich im Geschäftsjahr auf 4,680 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,921 Milliarden US-Dollar). Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal war vor allem auf bessere Preise zurückzuführen, wurde jedoch teilweise durch ungünstige Wechselkurse, ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Lieferprogramm und geringere Liefermengen geschmälert.

Bessere Preise und höhere Liefermengen begünstigten das Jahresergebnis. Belastend wirkten sich ungünstige Wechselkurse, gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie erhöhte Aufwendungen für Garantieleistungen aus. In beiden Zeiträumen beeinträchtigten die Abwertung des Unternehmenswertes von John Deere Landscapes und Wertberichtigungen bei John Deere Water die Ergebnisse.

Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen sanken sowohl im vierten Quartal als auch im Geschäftsjahr um 8 Prozent, hauptsächlich aufgrund geringerer Liefermengen. Bessere Preise wirkten sich positiv aus. Der Betriebsgewinn erreichte 118 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 120 Millionen US-Dollar) und belief sich im Geschäftsjahr auf 378 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 476 Millionen US-Dollar).

Aufgrund geringerer Liefermengen und gestiegener Vertriebs- und Verwaltungskosten lag das Ergebnis im Quartal leicht unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang wurde jedoch durch bessere Preise und niedrigere Produktionskosten weitgehend kompensiert. Im Geschäftsjahr belasteten geringere Liefermengen, ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Lieferprogramm, höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten die Resultate. Diese Faktoren wurden teilweise durch bessere Preise ausgeglichen.

Marktlage und Ausblick

Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Für 2014 erwartet das Unternehmen weltweit einen Umsatzrückgang von 6 Prozent, unter Berücksichtigung des Verkaufs der Mehrheitsanteile an John Deere Landscapes. Obwohl die Erzeugerpreise und Einkünfte der Landwirte 2014 voraussichtlich ein gesundes Niveau erreichen, werden sie unter denen des Jahres 2013 liegen, was die Nachfrage nach großen Landmaschinen dämpfen könnte.

Die Branchenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada werden voraussichtlich um 5-10 Prozent niedriger ausfallen, insbesondere bei leistungsstarken Traktoren und Mähdreschern. In den EU28-Ländern wird ein Rückgang von etwa 5 Prozent erwartet. In Südamerika wird nach einem starken Jahr 2013 ein Rückgang von 5-10 Prozent prognostiziert. In der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten wird eine leichte rückläufige Entwicklung erwartet, während in Asien ein moderater Anstieg zu erwarten ist. Die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den Vereinigten Staaten und Kanada sollen 2014 um etwa 5 Prozent wachsen.

Bau- und Forstmaschinen

Die weltweiten Umsätze in diesem Segment sollen 2014 voraussichtlich um 10 Prozent steigen. Dieser Zuwachs basiert auf einer wiedererstarkenden Wirtschaft, einer Belebung des Wohnungsbaus in den USA sowie steigenden Umsätzen außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas. Infolge des Wirtschafts- und Umsatzwachstums auf europäischen Märkten werden die weltweiten Forstmaschinenumsätze weiter ansteigen.

Finanzierungsgeschäft

Im Finanzierungsgeschäft wird der auf Deere & Company entfallende Gewinn 2014 voraussichtlich etwa 600 Millionen US-Dollar betragen. Diese Einschätzung stützt sich auf ein anhaltendes Wachstum im Finanzierungsbestand, wobei höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken im Vergleich zu 2013 das Ergebnis teilweise schmälern könnten.

21.11.2013

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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