Neues Werk in Herbolzheim: Stärkung der Marktposition im Südwesten
Die KANN-Gruppe erweitert ihre Präsenz im südwestdeutschen Raum durch den Bau einer neuen Produktionsstätte in Herbolzheim. Das Werk, das zwischen Freiburg und dem Kaiserstuhl auf einer Fläche von rund 60.000 m² entsteht, soll Ende des Jahres in Betrieb genommen werden. Ziel ist es, die Liefergebiete in Baden-Württemberg sowie angrenzende Regionen in der Schweiz und Frankreich zu stärken.
In der Anfangsphase sind 20 Mitarbeiter für den Standort vorgesehen. Bei der Konzeption der Anlage wird auf das gesamte Know-how der KANN Gruppe zurückgegriffen, um eine hochmoderne Fertigung von Betonsteinsystemen zu realisieren.
Moderne Produktionstechnik und Nachhaltigkeit
Das Herzstück der Fertigung bildet eine Hochleistungs-Steinformmaschine des Herstellers HESS. Nach der Formgebung durchlaufen die Betonsteine einen Trocknungsprozess in einer klimatisierten Trockenkammer. Für die weitere Bearbeitung stehen moderne Veredelungsanlagen zur Verfügung, die unter anderem Online-Alterungsprozesse und Kugelstrahlarbeiten ermöglichen.
Bei der Planung der Produktionsanlagen wurde Wert auf effiziente Abläufe, minimierten Energieeinsatz und geschlossene Wasserkreisläufe gelegt. So wird beispielsweise die Abwärme der Hydraulikaggregate zur Energierückgewinnung genutzt. Dies soll sicherstellen, dass das Werk sowohl betontechnologisch als auch verfahrenstechnisch hohen Standards entspricht und einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.
Die KANN Gruppe gehört zu den führenden Herstellern von Betonprodukten in Deutschland. Das Produktportfolio umfasst Rohstoffe, Transportbeton, Logistikdienstleistungen, Fertigteile für den Industrie- und Gewerbebau sowie Produkte für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau. Bundesweit betreibt die KANN Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften über 60 Produktionsstandorte und beschäftigt 1.200 Mitarbeiter.