Umweltbildung durch Fotografie fördern
Das Bayerische Umweltministerium veranstaltet 2014 in Zusammenarbeit mit dem Museum Mensch und Natur zum fünften Mal den landesweiten Fotowettbewerb „Natur im Fokus“. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für die biologische Vielfalt der Heimat zu begeistern und ihr Bewusstsein für Natur- und Umweltthemen zu schärfen.
Der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber hob hervor, dass der Wettbewerb junge Menschen dazu anregen soll, die Natur aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Durch die Fotografie werde die Umwelt mit anderen Augen wahrgenommen.
Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren (Jahrgänge 1996 bis 2007). Der Wettbewerb 2014 gliedert sich in zwei Kategorien mit spezifischen Themen:
- Alle Wetter!: Hier sollen die Teilnehmer ihre Erlebnisse des Wetters in der Natur fotografisch festhalten.
- Klein, aber oho – Insekten und Co. ...: Diese Kategorie fordert dazu auf, die Welt der Krabbeltiere fotografisch zu erkunden.
Der Fotowettbewerb hat sich als fester Bestandteil der Umweltbildungsarbeit des Ministeriums etabliert. Umweltminister Huber betonte die Bedeutung der Umweltbildung für das Verständnis natürlicher Zusammenhänge und die Vermittlung von Werten und Verantwortungsbewusstsein. Sie sei entscheidend für die Bewältigung großer Herausforderungen wie dem Schutz der Artenvielfalt.
Erstmals wurde „Natur im Fokus“ im Jahr 2010 ausgeschrieben. Im Jahr 2013 beteiligten sich rund 700 Teilnehmer, die etwa 2000 Bilder einreichten. Die Gewinner jeder Altersklasse und Kategorie erhalten ein Naturerlebniswochenende mit einem Fotoseminar in der Umweltstation Kloster Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm. Zusätzlich werden weitere Sachpreise vergeben.
Die Preisverleihung findet am Ende des Jahres im Museum Mensch und Natur statt. Das Umweltministerium fördert den Wettbewerb mit rund 10.000 Euro. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 30. September 2014.
