„Startergarten“ für gemeinschaftliches Gärtnern – Ein innovatives Konzept
Studierende und Absolventen der Landschaftsarchitektur sind aufgerufen, einen Kleingarten als sogenannten „Startergarten“ zu entwerfen. Dieser soll sowohl für junge Familien als auch für Gruppen wie Freunde oder Bekannte geeignet sein, die sich eine Parzelle teilen möchten. Ziel ist eine variable Nutzung, die es Städtern ermöglicht, sich im Gärtnern auszuprobieren.
Schon seit 200 Jahren besteht die Tradition des Gärtnerns im gepachteten kleinen Garten. Diese Gärten sind heute beliebter denn je, vor allem in der Stadt. Mit dem Wettbewerb möchten wir die Idee des Teilens und des gemeinsamen Gärtnerns in die Kleingärten holen und Gartenanfängern einen niedrigschwelligen Einstieg in das neue Hobby ermöglichen.
Dies erläutert Günter Landgraf, Präsident des Berliner Landesverbandes der Gartenfreunde.
Der Ulrich-Wolf-Preis möchte Studenten und Berufsanfängern die Gelegenheit geben zu zeigen, was sie können. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs stößt ein Pilotprojekt an, das das Kleingärtnern um zeitgemäße Facetten bereichern könnte.
Ergänzt DGGL-Bundesgeschäftsführerin Karin Glockmann.
Realisierung auf der IGA Berlin 2017
Der Siegerentwurf soll bis zur IGA Berlin 2017 als Ausstellungsbeitrag in der Kleingartenanlage „Am Kienberg“ in Marzahn-Hellersdorf realisiert werden. Dieser 600 Quadratmeter große Schaugarten grenzt direkt an das IGA-Gelände.
Sehr gern greifen wir die Idee der Gartenfreunde auf und unterstützen sie dabei, einen innovativen Kleingarten anlässlich der IGA zu realisieren. Die betreffende Parzelle haben wir bereits vom Bezirksverband gepachtet. Nun sind wir gespannt auf die Gestaltungsentwürfe.
Sagt IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch.
Wettbewerbsdetails und Preise
Der Wettbewerb startete am 2. November 2015. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 1. März 2016. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2016 im Rahmen einer IGA-Veranstaltung in Berlin Marzahn-Hellersdorf statt. Dort werden alle eingereichten Arbeiten ausgestellt. Es werden drei Preise mit einem Gesamtpreisgeld von 3.500 Euro vergeben. Die Baumschule Lorenz von Ehren stiftet zudem eine Auszeichnung für eine qualifizierte Pflanzen- und Gehölzverwendung.
