Bedarf an Fach- und Führungskräften in der grünen Branche
Klaus Dobczynski, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes für den Garten- und Landschaftsbau Baden-Württemberg, übermittelte die Glückwünsche des Berufsstandes. Er hob die guten Karrierechancen für die jungen Fachkräfte hervor.
Führungs- und Fachkräfte werden in unseren Betrieben dringend gebraucht. Wir brauchen Mitarbeiter, die neben der Theorie, eine scharfe Beobachtungsgabe für natürliche Abläufe, viel praktisches Wissen und mit der Zeit auch Erfahrungen mitbringen. Mit diesen Eigenschaften steht den jungen Meistern und Fachagrarwirten eine interessante und spannende berufliche Zukunft offen.
Ehrenmeister, die den Goldenen oder Silbernen Meisterbrief erhielten, bestätigten diese Einschätzung aus ihrer langjährigen Berufserfahrung. Dr. Ulrich Roßwag und Klaus Dobczynski waren sich einig, dass die gärtnerische Arbeit, unabhängig vom gewählten Schwerpunkt, lebenslanges Lernen erfordert. Der Umgang mit lebendiger Natur, sich ändernde Rahmenbedingungen und zunehmende Spezialisierungen erforderten eine ständige Anpassung und Professionalisierung für beruflichen Erfolg.
Dr. Roßwag appellierte zudem an die neuen Meister, sich künftig in der Ausbildung des Berufsnachwuchses zu engagieren. Für die besten Meisterprüfungen des Jahrgangs 2014 im Garten- und Landschaftsbau des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurden Benjamin Beez aus Pirmasens, Thorsten Kevin Foltz aus Heidelberg und Maximilian Zöller aus Steinweiler ausgezeichnet. Felix Funke aus Schwarzenbek war der beste Absolvent des Lehrgangs Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung im Jahr 2014.
