Neuausrichtung der Markenorganisation ab 2015
Die Husqvarna Group verzeichnete im ersten Halbjahr ein Umsatzplus in allen Geschäftsbereichen. Der währungsbereinigte Umsatz stieg unternehmensweit um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen setzt weiterhin auf einen Produktmix, der Premium-Marken und Produktfelder, in denen es Marktführer ist, in den Fokus rückt, sowie auf Wachstum im Fachhandelsbereich.
Die positiven Signale des ersten Quartals haben sich im zweiten Quartal fortgesetzt. Wir setzen auch weiterhin auf einen günstigen Produktmix mit einem Fokus auf unsere Premium-Marken und die Produktfelder, in denen wir Marktführer sind, sowie auf Wachstum im Fachhandelsbereich.
Zur Umsetzung ihrer langfristigen Strategie strukturiert die Husqvarna Group ihr Geschäftsfeld Forst und Garten zum 1. Januar 2015 neu. Anstelle geografischer Regionen tritt eine markenorientierte Organisation mit drei neuen Divisionen, ergänzend zur bereits bestehenden Bautechniksparte. Ziel dieser Strategie ist ein nachhaltiger Ertrag und langfristiges Wachstum.
Mit der neuen Organisation können wir einen stärkeren Fokus setzen auf die verschiedenen Kundensegmente, die von den jeweiligen Marken und Divisionen bedient werden.
Die größte der drei neuen Divisionen ist Husqvarna, die 52 Prozent des Umsatzes ausmacht. Sie konzentriert sich auf das Fachhandelsgeschäft und wird von Pavel Hajman geleitet. Gardena wird eine eigenständige Division, die auf den Einzelhandel ausgerichtet ist und von Sascha Menges verantwortet wird. Menges war zuvor Vorstand für Produktion und Logistik mit Sitz in Ulm. Die dritte Division, Consumer Brands, umfasst Marken wie McCulloch und Flymo und wird von Alan Shaw geleitet, der zuvor für das Amerikageschäft zuständig war.
Stärkung der deutschen Standorte durch Investitionen
Sascha Menges bleibt neben seiner Rolle als Leiter der Gardena-Division auch Standortleiter der Husqvarna Group in Deutschland. Er sieht die deutschen Standorte weiterhin auf einem guten Weg.
Durch die Markenstruktur können wir unser Geschäft noch stärker nach den Bedürfnissen unserer Endkunden ausrichten und entsprechend differenzieren. Dennoch werden wir durch entsprechende Strukturen, beispielsweise bei Einkauf, Logistik und Technologien, auch die Synergien und Größe der Husqvarna Group nutzen. Auf dieser Basis werden wir unsere sehr guten Marktpositionen weiter ausbauen können.
Menges betont, dass der Umsatz der Marke Husqvarna in Deutschland seit dem Wechsel des Deutschlandgeschäfts nach Ulm im Jahr 2010 verdoppelt werden konnte. Die Marke Gardena wird weiterhin von Ulm aus geführt. Jüngste Investitionen in die deutschen Standorte, wie der Ausbau des Metallwerks in Niederstotzingen, die Einrichtung des Entwicklungszentrums für Elektro- und Akkutechnik in Ulm sowie die Erweiterung des Logistikzentrums in Ulm, das Anfang 2015 in Betrieb gehen soll, haben diese gestärkt. Weitere Standorte in der Region sind das kunststoffverarbeitende Werk in Heuchlingen und der Logistikstandort Laichingen.