Spannende Wettbewerbsaufgabe: Naturnaher Garten auf 24 Quadratmetern
Die 24 Auszubildenden hatten 15 Stunden Zeit, einen vier mal vier Meter großen Gartenausschnitt zu bebauen und zu bepflanzen. Die Gestaltung eines vielfältigen Miniatur-Gartens mit Baum beeindruckte sowohl das Publikum als auch die Jury. Die Wettbewerbsaufgabe, entworfen vom Landschaftsarchitekten Michael Epple, griff aktuelle Trends wie Biodiversität und klimagerechte Gartengestaltung auf.
Die angehenden Landschaftsgärtner sollten einen naturnahen Gartenausschnitt gestalten, der als Refugium für Menschen, Flora und Fauna dient. Bestandteile der Aufgabe waren eine selbst gebaute Mauer zum Sitzen und ein Steg, der zu einem Insektenhotel, dem sogenannten Lebensturm, führte. Zudem war Fachwissen zu verschiedenen Pflanzen und Solitärgehölzen gefragt. Eine Pflanzfläche mit drei Ebenen bot unterschiedliche Standortbedingungen, die entsprechend zugeordnet und bepflanzt werden mussten. Die Aufgabe prüfte sowohl theoretische als auch praktische Fertigkeiten der Teilnehmer.
Teilnehmende Teams der Landesverbände
Jeder der zwölf Landesverbände entsandte ein Zweierteam, das sich zuvor in den jeweiligen Landesentscheiden qualifiziert hatte:
- Baden-Württemberg: Mika Lerch und Bastian Maichle
- Bayern: Kilian Hilgers und David Widl
- Berlin und Brandenburg: Hendrik Pauli und Jan Kloster
- Hamburg: Naomi Ekwems und Jonathan Bergknecht
- Hessen-Thüringen: Lucien Prinz und Frederik Siebert
- Mecklenburg-Vorpommern: Philipp Kunkel und Lukas Reimann
- Niedersachsen-Bremen: Hanna Kanzelmeier und Klara Thöle
- Nordrhein-Westfalen: Lukas Bützler und Luca Burghof
- Rheinland-Pfalz und Saarland: Nelson Debus und Colin Frick
- Sachsen: Yannik Ebert und Robert Kirchner
- Sachsen-Anhalt: Robert Wunderlich und Paul Maurer
- Schleswig-Holstein: Fiete Ole Strube und Thorge Johannißon
Lob für die Leistungen der Auszubildenden
Thomas Banzhaf, Vorsitzender des Ausbildungsförderwerks Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) und Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), würdigte die Leistungen der Teilnehmer bei der Siegerehrung:
Was diese jungen Frauen und Männer hier innerhalb von 15 Stunden erschaffen haben, zeugt von höchster Qualität und großer Leidenschaft für diesen Beruf. Das zeigt einmal mehr, dass wir uns auf den Nachwuchs im Garten- und Landschaftsbau verlassen können und ausgezeichnete Fachkräfte in der Zukunft haben werden. Ich gratuliere allen 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren großartigen Leistungen, an deren Entstehungsprozess wir zwei Tage lang teilhaben durften.
Banzhaf dankte zudem der Expertenjury für ihren Einsatz. Die Jury unter Sprecher Ludger Plaßmann setzte sich aus erfahrenen Fachleuten, Betriebsinhabern und Ausbildern aller Landesverbände zusammen. Sie bewerteten die Gartenentstehung nach technischen Regeln und ermittelten die Platzierungen.
Alle hier sind Gewinnerinnen und Gewinner. Denn diejenigen, die hier am bundesweiten Landschaftsgärtner-Cup teilgenommen haben, konnten bereits in ihren Landschaftsgärtner-Cups auf Landesebene überzeugen.
Plaßmann bedankte sich auch bei Peter Emmerich, einem langjährigen Jurymitglied, der über zwei Jahrzehnte das Cup-Geschehen begleitet hatte. Als Zeichen des Danks erhielt Emmerich eine Ehren-Jury-Jacke. Der Landschaftsgärtner-Cup 2024 wurde von Partnern der grünen Branche unterstützt.
