Regionales Gemüse: Eine Frage der Herkunft und des Handels
Die Präferenz für regionales Gemüse ist bei Verbrauchern ein entscheidendes Kaufkriterium. Kurze Transportwege und die damit verbundene Frische von Gemüse aus deutschem Anbau werden geschätzt. Vor diesem Hintergrund erscheint es bemerkenswert, dass der Lebensmitteleinzelhandel teilweise Brokkoli aus Spanien bezieht, obwohl in deutschen Anbaugebieten derzeit große Mengen geerntet werden.
Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau, äußert hierzu sein Unverständnis. Er kündigt an, die Verbraucheraufklärung zu intensivieren. Ziel ist es, die Vorteile des kontrollierten Integrierten Anbaus als umweltschonendes Produktionsverfahren für alle Gemüsearten hervorzuheben.
Die Gemüseselbstvermarkter e. V. treiben das Thema Regionalität in Zusammenarbeit mit dem Grünen Medienhaus (GMH) aktiv voran. Im Rahmen dieser Bemühungen wurde kürzlich der Mediendienst „Wohlschmeckendes Gemüse aus der Region“ an über 1.000 Medienvertreter versandt.
