Neuer Geschäftsführer setzt auf Zukunftsthemen der grünen Branche
Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL-BW) hat zum Jahresbeginn Marco Riley als neuen Geschäftsführer begrüßt. Gemeinsam mit Reiner Bierig übernimmt er die Leitung der Geschäftsstelle und gestaltet künftig die strategische Weiterentwicklung des Verbandes.
Vor den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle erinnerte Riley an seinen ersten Kontakt mit dem Verband vor rund 25 Jahren. Damals habe eine Beratung zur Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau seine Begeisterung für die Branche geweckt – eine Motivation, die ihn bis heute begleitet.
„Das ist die Branche, für die ich brenne!“
Seitdem engagiert sich Riley mit großer Leidenschaft für den Beruf des Landschaftsgärtners. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zunächst als Referent zum VGL-BW, später übernahm er die Geschäftsführung der DEULA Baden-Württemberg.
Erfahrungen aus der Bildungsarbeit
In seiner Antrittsrede blickte Riley auf die vergangenen Jahre und seine Arbeit an der DEULA zurück. Besonders hob er die enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerk des Verbandes hervor, durch die zahlreiche Projekte in der Aus- und Weiterbildung realisiert werden konnten.
„Was wir dort gemeinsam erreicht haben, erfüllt mich mit Stolz. Mit dem Netzwerk des VGL-BW haben wir an der DEULA in Kirchheim/Teck schon viel erreicht.“
Die Erfahrungen aus der Bildungsarbeit will Riley nun verstärkt in die Verbandsarbeit einbringen und damit die Weiterentwicklung der Branche aktiv unterstützen.
Strategische Themen für die kommenden Jahre
Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen benannte Riley mehrere zentrale Handlungsfelder für die kommenden Jahre. Dazu zählen insbesondere der Fachkräftemangel, der Klimawandel sowie die fortschreitende Digitalisierung.
Der VGL-BW soll sich weiterhin als moderner und leistungsstarker Ansprechpartner für Mitgliedsbetriebe, Fördermitglieder und Partner der Branche positionieren. Gleichzeitig sieht Riley in den aktuellen Herausforderungen auch neue Chancen.
„Unser Ziel muss es sein, den VGL-BW weiterhin als modernen, attraktiven und unverzichtbaren Ansprechpartner für unsere Mitglieder, Fördermitglieder und das gesamte Netzwerk zu positionieren.“
Besondere Bedeutung misst er dabei den Themen Nachhaltigkeit, Mitgliedergewinnung und Nachwuchsförderung bei.
Geplanter Übergang in der Geschäftsführung
Marco Riley wird seine neue Rolle schrittweise übernehmen. Er folgt langfristig auf Reiner Bierig, der nach mehr als drei Jahrzehnten Tätigkeit für den Verband zum 31. Dezember 2025 in den Ruhestand gehen wird.
Der geplante Übergangsprozess soll einen reibungslosen Wechsel in der Geschäftsführung sicherstellen. Der Vorstand des Verbandes sieht darin eine gute Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Verbandes.
„Wir haben einen klaren Plan und werden ganz bestimmt gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen werden.“
Starke Branche im Südwesten
Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg vertritt als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband die Interessen der grünen Branche auf Landesebene. Aktuell sind 795 Fachbetriebe im Verband organisiert.
Die Branche erzielte in Baden-Württemberg im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von rund 1,93 Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigt der Garten- und Landschaftsbau im Land rund 15.500 gewerbliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zudem absolvieren derzeit 1.397 Auszubildende ihre Ausbildung zu Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern.
Zum Start seiner neuen Aufgabe blickt Marco Riley optimistisch in die Zukunft des Verbandes und der Branche. Besonders das anstehende Jubiläumsjahr sieht er als Chance für weitere Impulse und eine starke gemeinsame Entwicklung.
„Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit, den Austausch und die Herausforderungen, die vor uns liegen. Lassen Sie uns das Jahr 2025, das Jubiläumsjahr, und die Jahre danach als Chance begreifen, um gemeinsam den schönsten Beruf der Welt weiter voranzubringen.“
