Nachhaltige Grünflächengestaltung in Kommunen
Die Initiative „Natur im Garten“ engagiert sich seit über 19 Jahren für die ökologische Gestaltung privater Gärten und öffentlicher Grünflächen. Im kommunalen Bereich wurde ein wichtiger Fortschritt erzielt: Die Hälfte der niederösterreichischen Gemeinden verzichtet bei der Grünraumpflege auf den Einsatz von Pestiziden.
Bislang haben 296 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eine entsprechende Verpflichtung zum Verzicht auf Pestizide abgegeben. Chemische Pestizide werden in der ökologischen Pflege durch biologische Mittel sowie mechanische oder thermische Verfahren wie Heißwasser, Flämmen oder Heißschaum ersetzt. Standortgerechte, mehrjährige Bepflanzungen tragen nicht nur zur Attraktivität der Gemeindegrünflächen bei, sondern reduzieren auch langfristig den Pflegeaufwand. Diese Gemeinden demonstrieren, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit ökologischen Prinzipien und Naturnähe verbinden lässt.
Diese Gemeinden leisten einen aktiven Beitrag für eine gesunde Umwelt und werden gleichzeitig ihrer Vorbildwirkung gegenüber ihrer Bürgerinnen und Bürgern gerecht.
Die Städte und Gemeinden sind ein wichtiger Motor, um die Ökologisierung der Gärten und Grünräume noch tiefer in der Bevölkerung zu verankern.
Unterstützung für Gemeinden
Das „Natur im Garten“ Grünraumservice bietet Gemeinden eine kostenlose Erstberatung an. Terminvereinbarungen können über das „Natur im Garten“ Telefon unter der Nummer 02742/74 333 erfolgen. Zusätzlich unterstützen laufende Beratungen und Workshops von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten die Mitarbeiter der Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.
Ein Veranstaltungstipp ist der „Natur im Garten“ Grünraummanagement Tag zum Thema „Grünräume fit für den Klimawandel machen“, der am Freitag, den 19. Oktober, von 09:00 bis 16:30 Uhr in Korneuburg stattfindet.
