Positive Entwicklung in ausgewählten Fachrichtungen
Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) verzeichnet eine Zunahme der Ausbildungszahlen in den Fachrichtungen Obstbau und Staudengärtnerei. Diese Entwicklung wird als positives Signal für die Branche gewertet, da sie das Interesse junger Menschen an den Perspektiven im Gartenbau unterstreicht.
Es ist ein positives Signal für unsere Branche, dass sich insbesondere die Fachrichtungen Obstbau und Staudengärtnerei so erfreulich entwickeln. Dies stärkt nicht nur unsere Ausbildungsbetriebe, sondern auch die Attraktivität des gesamten Berufsfeldes.
Laut der Berufsbildungsstatistik des Statistischen Bundesamtes wurden zum Stichtag 31. Dezember 2024 insgesamt 4.515 neue Ausbildungsverhältnisse im Gartenbau registriert. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg der Neuabschlüsse im Obstbau um 5,3 % sowie in den Staudengärtnereien um 13,3 %.
Entwicklung in den einzelnen Fachrichtungen
Ein Rückgang der Neuabschlüsse ist in mehreren Fachrichtungen zu verzeichnen. Die Friedhofsgärtnerei verzeichnete einen Rückgang von 11,8 % (-18), der Gemüsebau von unter 10 % (-15) und der Zierpflanzenbau von unter 8,3 % (-39). Im Garten- und Landschaftsbau sanken die Neuabschlüsse um 4,5 % (-153) und in den Baumschulen um 1,4 % (-3).
Die Gesamtzahl der Auszubildenden im Jahr 2024 liegt mit 12.237 unter den Zahlen des Vorjahres.
Prüfungserfolge und Vertragsauflösungen
Bei den Abschlussprüfungen im Jahr 2024 bestanden 3.876 von 4.770 zugelassenen Auszubildenden erfolgreich. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 81 % und stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Bedenklich bleiben die 1.578 Vertragsauflösungen in und nach der Probezeit über alle drei Lehrjahre hinweg, obwohl die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

