Branchenverbände, Park- und Aussenanlagen

6. Hessische Landesgartenschau in Bad Schwalbach eröffnet

Die 6. Hessische Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach wurde feierlich eröffnet. Über 400 geladene Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, die bis zum 7. Oktober läuft und die Stadt beleben soll.

Feierliche Eröffnung mit prominenten Gästen

Die 6. Hessische Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach wurde feierlich eröffnet. Bei der Veranstaltung waren über 400 geladene Gäste anwesend.

Neben Landrat Frank Kilian und Bürgermeister Martin Hußmann sprach Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau, ein Grußwort für die grüne Branche. An der anschließenden Diskussionsrunde nahmen unter anderem Umweltministerin Priska Hinz, Heike Troue, Geschäftsführerin des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V., und Victor Kamphausen, Vorsitzender des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), Landesverband Hessen e.V., teil.

Schaugärten als Besuchermagnet

Ein zentrales Element der Landesgartenschau in Bad Schwalbach sind neun Schaugärten. Diese Gärten sind als Orte zum Verweilen, Entspannen, Träumen, Genießen, Naschen, Kochen und Baden konzipiert. Auch die Themen Wein und Esskastanie wurden in den Gestaltungen berücksichtigt.

Die Landschaftsgärtner demonstrieren in diesen Schaugärten ihre Fähigkeiten im Umgang mit Pflanzen und Steinen. Darüber hinaus werden Licht und Wasser in die Gestaltung integriert. Besucher haben die Möglichkeit, die Schaugärten zu bewerten. Der beliebteste Schaugarten wird am Ende der Landesgartenschau durch die abgegebenen Stimmen ermittelt.

Wirtschaftliche Impulse und regionale Entwicklung

Die Landesgartenschau trägt bereits jetzt zur Belebung der Stadt Bad Schwalbach bei und wird voraussichtlich auch langfristig positive wirtschaftliche Effekte haben. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass diese auch Jahre nach einer Landesgartenschau profitieren können. Bad Schwalbach verdeutlicht, dass auch kleinere Städte eine Landesgartenschau ausrichten können. Die Förderung der wirtschaftlichen Kraft und Attraktivität kleiner und mittlerer Städte stärkt den ländlichen Raum und wirkt der Abwanderung in Großstädte entgegen.

Das Beispiel Süddeutschland zeige, dass Landesgartenschauen noch mehr Potenzial entwickeln, wenn sie durch eine jährliche Regelmäßigkeit zum festen Sommerritual für Familien, Gartenbesitzer und Naturliebhaber werden. Beeindruckende Besucherzahlen tragen damit auch zum wirtschaftlichen Erfolg für die beteiligten Städte und Gemeinden bei.

Die Landesgartenschau ist noch bis zum 07. Oktober für Besucher geöffnet.

Historischer Überblick

Die erste Hessische Landesgartenschau fand 1994 in Fulda statt. Es folgten Hanau (2002), Bad Wildungen (2006), Bad Nauheim (2010) und Gießen (2014).

29.04.2018

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