Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte
Die Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt seit 2008 Klimaschutzmaßnahmen in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Bis zum Jahr 2013 wurden bereits über 5.000 Klimaschutzprojekte in 2.500 Kommunen gefördert, wofür insgesamt 135 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt wurden.
Die Richtlinie bezuschusst beispielsweise die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die Einstellung von Fachpersonal in der kommunalen Verwaltung sowie Investitionen in klimafreundliche Technologien.
Eine Novellierung der Kommunalrichtlinie wurde am 4. Juni 2014 vom Umweltausschuss des Deutschen Bundestages verabschiedet und sollte voraussichtlich im September desselben Jahres im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Fördermöglichkeiten und Potenziale im kommunalen Klimaschutz dient das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Dieses ist beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelt und wird vom Bundesumweltministerium gefördert.
Das SK:KK bietet Kommunen ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot. Dazu gehören die Beratung zu Fördermöglichkeiten, die Durchführung des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“ sowie verschiedene Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Damit führt das Zentrum das Angebot der bereits seit 2008 bestehenden Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz fort und erweitert es.