Naturschutz

Nationalpark Berchtesgaden verzeichnet hohe Besucherzahlen

Der Nationalpark Berchtesgaden etabliert sich als bedeutendes Reiseziel. Das Informationszentrum Haus der Berge verzeichnete 2014 rund 220.000 Besucher. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betont die wirtschaftliche Relevanz des Ökotourismus.

Bedeutung für Ökotourismus und regionale Wirtschaft

Der Nationalpark Berchtesgaden ist ein Ökoreiseziel ersten Ranges. Pro Jahr besuchen rund 1,3 Millionen Besucher den einzigen deutschen Nationalpark in den Alpen. Er genießt national wie international hohes Ansehen. Das ʹHaus der Bergeʹ steigert die Attraktivität des Nationalparks und ist bereits jetzt ein voller Erfolg. Das ist ein Ansporn für die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Informationszentrums.

Diese Einschätzung gab die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf in Berchtesgaden ab. Sie betonte, dass Ökotourismus auch wirtschaftlich relevant sei. Die zusätzliche Wertschöpfung für die Region durch den Nationalpark Berchtesgaden beläuft sich demnach auf jährlich rund 14 Millionen Euro.

Das sind vielfältige Chancen für die lokale Bevölkerung. Wir bieten nicht Massenware, sondern nachhaltigen Tourismus in Top-Qualität. Umweltbildung soll vor Ort erlebbar sein.

Aus diesem Grund werden die Angebote im Haus der Berge im Jahr 2015 weiter ausgebaut.

Erweiterung der Bildungsangebote und internationale Kooperation

Im Frühjahr ist die Installation eines großen Spinnennetzes auf dem Außengelände geplant. Dieses Netz soll Kindern die Beobachtung von Tieren der darunterliegenden Wiese ermöglichen, ohne deren Lebensraum zu stören. Zudem befinden sich derzeit zwei Bildungsmodule zu den Themen Fels und Wasser in Entwicklung.

Der Nationalpark Berchtesgaden intensiviert auch seine internationale Zusammenarbeit. Im Jahr 2014 wurde ein Abkommen mit dem Yosemite-Nationalpark in den USA geschlossen. Ziel ist der Austausch in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Nationalpark Berchtesgaden ist bekannt für seine Artenvielfalt. Er beherbergt 100 Brut- und 40 Gastvogelarten, darunter den Steinadler, sowie 4.000 verschiedene Pflanzenarten.

16.03.2015

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