Frühlingserwachen und ökologische Gartenkultur
Die Initiative „Natur im Garten“ hat im Museum Niederösterreich in St. Pölten die neue Gartensaison eingeläutet. Über 1.000 Besucher informierten sich beim traditionellen Frühlingserwachen über naturnahe Gartengestaltung und -pflege. Die Veranstaltung bot Vorträge von ORF-Biogärtner Karl Ploberger sowie von Experten der Initiative „Natur im Garten“.
Landesrat Martin Eichtinger hob die Bedeutung der ökologischen Gartenkultur hervor. Er verwies auf über 16.800 „Natur im Garten“-Plaketten in Niederösterreich und 372 Gemeinden, die biologischen Pflanzenschutz anwenden. Dies zeige, dass die ökologische Gartenkultur ein wichtiges Anliegen der Bürger sei.
Das Konzept von „Natur im Garten“ basiert auf der Pflege von Gärten ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide sowie ohne Torf. Dieses Prinzip wird als aktiver Umweltschutz verstanden und hat sich von einer Idee zu einer Bewegung entwickelt.
„Im neuen Regierungsprogramm findet sich erstmals unsere Idee der ökologischen Garten- und Grünraumbewirtschaftung wieder. Das ist unser Auftrag, das ökologische Garteln noch tiefer in Niederösterreich, Österreich und Europa zu verankern.“
Eichtinger betonte den Erfolg des Ansatzes, Menschen für die naturnahe Pflege zu motivieren. Die Initiative strebt eine Ausweitung des Konzepts in Europa an. Die „Natur im Garten“-Plakette ist bereits in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Liechtenstein, der Slowakei und Südtirol an Gärten von Naturgartenliebhabern zu finden. Ziel ist es, das Konzept in den Förderprogrammen der Europäischen Union zu verankern.
