Nachhaltige Materialien und Aufbau der Verpackung
Der äußere Karton wurde speziell für diese Anwendung entwickelt und besteht zu 96 Prozent aus Recyclingpappe. Eine witterungsbeständige Beschichtung auf der Außenseite sorgt dafür, dass der Karton seine Festigkeit auch bei Lagerung im Freien und Witterungseinflüssen behält. 98 Prozent dieses Kartons sind für die Wiederverwertung geeignet und können als Pappe entsorgt werden.
Der innere Kunststoffsack, der die Schmierstoffe enthält, muss wie die bisherigen Kanister als verunreinigter Abfall entsorgt werden. Da der Plastikanteil jedoch 84 Prozent geringer ist und der Sack auf die Größe einer Grapefruit komprimiert werden kann, reduzieren sich die Entsorgungskosten.
Optimierte Handhabung und umfassender Umweltschutz bei JCB
Die Handhabung der neuen Verpackung ist vereinfacht. Der Karton ist oben perforiert und verfügt über einen Tragegriff. Nach dem Öffnen wird ein Ventil herausgezogen, um das Öl einzufüllen. Der innenliegende Plastiksack ermöglicht ein gleichmäßigeres und schnelleres Ausgießen im Vergleich zu starren Kanistern, wodurch der sogenannte „Gluck-Effekt“ und damit verbundenes Verschütten vermieden werden.
Angesichts von rund acht Millionen Litern Schmierstoffen, die JCB jährlich verkauft, profitieren sowohl Kunden als auch die Umwelt von dieser Neuerung. JCB ergreift weitere Maßnahmen zur Ressourcenschonung. In den englischen Werken wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt. Zudem wurden Produktionsprozesse auf Energieeinsparung und Abfallreduzierung überprüft. Dazu gehören der Einsatz von Energiesparlampen, das automatische Abschalten von Stand-by-Funktionen bei Computern und Peripheriegeräten sowie die Anschaffung von Druckern und Kopierern, die beidseitiges Drucken ermöglichen.
Diese Maßnahmen und ein verstärktes Umweltbewusstsein der Mitarbeiter führten allein in der Zentrale in Rocester zu einer Reduzierung des Papierverbrauchs von sechs Millionen auf 3,5 Millionen Blatt.
