Naturschutz

Aufforstung stärkt Waldanteil im Rhein-Kreis Neuss

In Rommerskirchen entsteht auf 2,8 Hektar neuer Wald. Mit 12.000 Bäumen stärkt das Projekt die Biodiversität und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz – ein Beispiel für nachhaltige Flächenentwicklung im GaLaBau.

Aufforstungsprojekt setzt Impulse für Klima und Biodiversität

Mit einer neuen Waldfläche in Rommerskirchen setzt der Rhein-Kreis Neuss ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Als einer der waldärmsten Kreise Deutschlands treibt die Region seit Jahren gezielt die Aufforstung voran.

Im Rahmen der Initiative „Ein Herz für Bäume“ wurde auf rund 2,8 Hektar eine neue Waldfläche geschaffen. Unterstützt wird das Projekt seit über zehn Jahren durch die Initiative „Wald in Not“ sowie verschiedene Partner aus der Wirtschaft.

Gemeinschaftsprojekt mit regionaler Unterstützung

Die Pflanzaktion wurde gemeinsam von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Projektorganisation begleitet. Auch Kinder des Waldkindergartens Knechtsteden beteiligten sich aktiv und pflanzten symbolisch erste Bäume.

Mit Unterstützung der Fielmann AG konnten insgesamt rund 12.000 Bäume gesetzt werden. Die Maßnahme zeigt, wie Kooperationen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren konkrete Beiträge zur Landschaftsentwicklung leisten können.

Vielfältige Baum- und Straucharten

Im Fokus der Aufforstung standen standortgerechte und klimaresiliente Baumarten. Gepflanzt wurden vor allem Stieleichen und Hainbuchen, ergänzt durch kleinere Bestände seltenerer Arten.

  • Stieleiche und Hainbuche als Hauptbaumarten
  • Flatterulme, Winterlinde und Vogelkirsche in Gruppen
  • Sträucher wie Roter Hartriegel, Pfaffenhütchen und Weißdorn
  • Ergänzend Eberesche und Traubenkirsche

Diese Mischung fördert die Biodiversität und erhöht die Widerstandsfähigkeit des neuen Waldes gegenüber klimatischen Veränderungen.

Beitrag zum Klimaschutz

Die Waldvermehrung leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO₂ in der Atmosphäre. Jeder neu geschaffene Hektar Wald bindet langfristig Kohlenstoff und verbessert gleichzeitig das lokale Mikroklima.

Für den Garten- und Landschaftsbau unterstreichen solche Projekte die wachsende Bedeutung von nachhaltiger Flächenentwicklung und ökologischer Planung.

Die Initiative zeigt, wie gezielte Aufforstungsmaßnahmen nicht nur den Waldanteil erhöhen, sondern auch ökologische und gesellschaftliche Mehrwerte schaffen.

18.12.2014

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