Einblicke in die Besonderheiten des Landschaftsgartens
Ein neues Buch widmet sich dem Landschaftsgarten der Universität Hohenheim in Stuttgart. Das Werk beleuchtet die Geschichte, die Kunstwerke und die Schmuckgehölze dieses Gartenteils. Der Landschaftsgarten, der jüngste Bereich der Hohenheimer Gärten, zeichnet sich durch seine architektonische Gestaltung und seine Pflanzenvielfalt aus.
Zu den Besonderheiten zählen der auf einem Hügel gelegene Monopteros, eine Säulenskulptur im Tal, eine Sandsteingalerie auf dem Rosenhügel und ein Lavendel-Labyrinth. Die Anlage beherbergt rund 1075 Gehölze verschiedener Wildarten, Varietäten und Sorten. Vom Hügel des Monopteros bietet sich ein Ausblick über das Körschtal und Plieningen bis zur Schwäbischen Alb.
Der Landschaftsgarten vereint naturkundliche Aspekte mit künstlerischer Gestaltung. Er dient sowohl als wissenschaftliche Sammlung als auch als Beispiel vollendeter Gartenkunst. Die Pflanzenvielfalt umfasst etwa 940 Gehölze von über 500 einheimischen und fremdländischen Wildarten.
Autorenteam beleuchtet Hohenheimer Gärten
Das Buch mit dem Titel „Hohenheim – Der Landschaftsgarten“ wurde von einem Expertentrio verfasst. Es ist bereits das dritte gemeinsame Werk der Autoren über die Hohenheimer Gärten. Zu den Verfassern gehören Prof. Dr. Dr. h.c. Adolf Martin Steiner, ehemaliger Professor für Saatgutwissenschaften an der Universität Hohenheim, Dr. Robert Gliniars, Kustos der Hohenheimer Gärten, und Prof. Dr. Ulrich Fellmeth, Historiker und Leiter des Universitätsarchivs und Museums zur Geschichte Hohenheims.
Jüngster Gartenteil mit Auszeichnung
Der Landschaftsgarten erstreckt sich über eine Fläche von 7,4 Hektar und grenzt an den Exotischen Garten sowie den Botanischen Garten. Er wurde 1997 gegründet und ist damit der jüngste der drei Gartenteile. Im Jahr 2002 erhielt der Landschaftsgarten eine Auszeichnung der Architektenkammer für beispielhaftes Bauen.
Das Buch behandelt die Entstehungs- und Vorgeschichte des Landschaftsgartens, beschreibt seine Kunstwerke und stellt 62 ausgewählte Gehölze vor. Die Standorte der Gehölze sind auf Lageplänen verzeichnet. Das Werk umfasst 122 Seiten und ist reich bebildert. Es ist für 6 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-923107-82-7) und kann über das Archiv der Universität Hohenheim bestellt werden.
Weitere Werke des Autoren-Trios zu den Hohenheimer Gärten:
- Hohenheim – Der Schlosspark: Geschichte, Denkmäler, Gehölze. A. M. Steiner, U. Fellmeth, R. Gliniars, Hohenheim 2014, 94 Seiten, ISBN 978-3-00-045343-4, 6 Euro
- Hohenheim – Der Exotische Garten. R. Gliniars, A. M. Steiner, U. Fellmeth, Hohenheim 2016, 114 Seiten, ISBN 978-3-923107-74-2, 6 Euro
