Hintergrund und Ursachen der Zeckenproblematik
Die Zeckenpopulation in deutschen Gärten hat in den letzten zwei Jahrzehnten zugenommen. Ursachen hierfür sind der Klimawandel und eine naturnahe Garten- und Waldwirtschaft. Mäuse tragen maßgeblich zur Verbreitung von Zecken in Hausnähe bei, indem sie die Parasiten in ihrem Fell transportieren. Dort lauern die Zecken an Gräsern und Büschen auf Wirte wie Menschen, Hunde oder Katzen.
Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass ein erheblicher Anteil der FSME- und Borreliose-Erkrankungen auf Zeckenstiche im eigenen Garten zurückzuführen ist. Während eine Impfung gegen FSME verfügbar ist, bleibt die Vermeidung von Zeckenstichen der primäre Schutz vor Borreliose und anderen durch Zecken übertragenen Erregern.
Eine Umfrage unter 550 Kleingärtnern ergab, dass 80 Prozent der Befragten über Zeckenbefall in ihren Gärten klagen. Gleichzeitig wurde der Mangel an geeigneten Bekämpfungsmitteln bemängelt. Wissenschaftliche Bemühungen zur Zeckenbekämpfung umfassen die Erforschung natürlicher Feinde wie Pilze, Würmer und Miniwespen, deren Einsatz im Freiland jedoch noch nicht praktikabel ist.
Funktionsweise der Ixogon Zeckenrollen
Die Zeckenrollen setzen an der Ursache der Zeckenverbreitung an: den Wirtstieren. Mäuse sind die Hauptwirte für Zeckenlarven und -nymphen und zudem häufige Träger von Borreliose-Bakterien. Eine Übertragung der Krankheitserreger auf Menschen oder Haustiere kann erfolgen, wenn eine infizierte Zecke nach einer Blutmahlzeit an einer Maus einen weiteren Wirt sticht.
Um dies zu verhindern, werden die Zeckenrollen im Garten ausgelegt. Sie enthalten mit Permethrin getränkte Baumwolle, die Mäuse als Nistmaterial verwenden. Permethrin ist ein synthetisches Insektizid, das dem natürlichen Pyrethrum aus Chrysanthemenblüten nachempfunden ist. Es tötet Zecken bei Kontakt.
Wenn Mäuse die Baumwolle für den Nestbau entnehmen, haftet das Permethrin an ihrem Fell. Zecken, die diese Mäuse befallen, sterben ab. Auf diese Weise fungieren die Mäuse unbemerkt als Zeckenvernichter.
Anwendung und Verfügbarkeit der Zeckenrollen
Die Zeckenrollen sollten zweimal jährlich in Bereichen platziert werden, in denen Mäuse aktiv sind, beispielsweise in dichten Büschen, in der Nähe von Komposthaufen oder Gartenhäusern. Die Rollen und die unbenutzte Baumwolle sind biologisch abbaubar und können an der Auslegestelle verbleiben.
Eine Packung mit zwölf Zeckenrollen ist ausreichend, um einen 500 Quadratmeter großen Garten für ein Jahr zu schützen. Für kleinere Gärten ist ein Sechserpack erhältlich. Die Produkte sind im ausgewählten Einzelhandel und online verfügbar.

