Modellprojekt zum Erhalt der Obstbaumalleen
In Meppen informierte sich die Ministerin über ein Projekt der Organisation Terra Concordia aus Berlin und des Tourismusverbandes Hasetal. Ziel ist es, Kommunen und Bürger entlang des Hase-Ems-Radwegs für den Wert von Gehölzen zu sensibilisieren. Im Rahmen dieses Projekts übernahm Aigner eine Baumpatenschaft. Geplant ist, im Hasetal mehrere Tausend Obstbäume zu pflegen, zu erhalten und neu zu pflanzen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Vorhaben mit 125.000 Euro.
Potenziale und Tourismuskonzept
DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde hob in Osnabrück die Potenziale von Obstbaumalleen hervor.
Ich bin mir sicher, dass es mit vereinten Kräften deutlich leichter ist, das Potenzial der Obstbaumalleen noch besser auszuschöpfen. Neben den Ernteerträgen sehe ich vor allem den Tourismus als Chance, ländliche Regionen wirtschaftlich auf nachhaltige Weise zu stärken. Denn artenreiche Obstbaumbestände sind ein sehr attraktives Ziel für Erholungssuchende.
Im Projekt soll ein nachhaltiges Tourismuskonzept entwickelt werden, das Anwohner, Vereine, Umweltverbände, Schulen und Gastronomiebetriebe einbindet. Dieses Konzept soll aufzeigen, welche Akteure in das Projekt integriert werden können, welche Pflege- und Nutzungsmaßnahmen in der Region notwendig sind, wie diese finanziert werden können und welche weiteren umweltverträglichen, touristischen Angebote integrierbar sind. Das entwickelte Konzept ist auf andere Regionen übertragbar.