Vision und Inspiration für grüne Lebensräume
Kathrin Diana Hennrich, Gründerin der Paradiesfabrik, setzt sich seit über 30 Jahren für die grüne Branche ein. Mit der Gründung ihres eigenen Garten- und Landschaftsbaubetriebs in Berlin verwirklichte sie den Wunsch, kreativer zu gestalten und die Hauptstadt grüner zu machen. Ihr Ziel ist es, den städtischen Betonflächen grüne Lebensräume entgegenzusetzen und so die Lebensqualität der Berliner Bevölkerung zu verbessern.
Die Definition eines Paradieses ist für Kathrin Diana Hennrich vielfältig: Es sind Orte, an denen Menschen sich wohlfühlen, zur Ruhe kommen, Energie schöpfen und Kreativität entfalten können. Ihre Inspirationen für die Gestaltung solcher Orte findet sie oft bei Spaziergängen durch die Stadt, wo sie Potenziale für Begrünung erkennt, beispielsweise am Alexanderplatz.
Kreativität trifft auf Wirtschaftlichkeit
Die Ideen der Unternehmerin sind zahlreich, doch die Umsetzung erfordert eine Balance zwischen Kreativität und wirtschaftlicher Realität. Dabei wird sie von ihrem Team unterstützt, insbesondere von Betriebsleiter Friederich Schönherr. Während Kathrin Diana Hennrich den kreativen Part übernimmt, bringt Friederich Schönherr eine analytische Perspektive ein. Gemeinsam finden sie Wege, die Visionen umzusetzen, oft auch durch Kompromisse.
Kathrin Diana Hennrich ist nicht nur für Kundenakquise und Auftragsbearbeitung zuständig, sondern packt bei Bedarf auch auf der Baustelle mit an. Ihr Schreibtisch im Großraumbüro symbolisiert ihre offene Unternehmenskultur. Wertschätzung und Teamgeist sind zentrale Werte. Das Team pflegt eine familiäre Atmosphäre und trifft sich nach Feierabend am betriebseigenen Grillplatz, um sich auszutauschen. Um den Mitarbeitern entgegenzukommen, hat die Paradiesfabrik Mitarbeiterwohnungen geschaffen und fördert die Teambildung durch gemeinsame Seminare und regelmäßige Weiterbildungen.
Einzigartiges Erscheinungsbild und vielfältige Projekte
Die Paradiesfabrik legt Wert auf ein durchgängiges und professionelles Erscheinungsbild, sowohl intern als auch extern. Dies zeigt sich in der kompletten Ausstattung der Mitarbeiter und im professionellen Umgang mit Kunden. Auch der Maschinenpark spiegelt die Unternehmensphilosophie wider: Ein neuer Cat Minibagger 301.7D wurde beispielsweise nicht in der klassischen gelb-schwarzen Lackierung, sondern mit roten Mohnblumen und Schmetterlingen auf weißem Grund ausgeliefert. Dieses Design soll auffallen und sich vom stereotypischen Baustellenimage abheben.
Der kompakte Minibagger ist besonders für die Gestaltung von Privatgärten geeignet, da er auch in beengten Verhältnissen eingesetzt werden kann und flexibel transportierbar ist. Neben dem Kerngeschäft der Gartengestaltung für Privatkunden, Wohnungsbaugenossenschaften und Hausverwaltungen geht die Paradiesfabrik auch unkonventionelle Wege. So arrangierte sie ein Bühnenbild für Shakespeares Sommernachtstraum im Amphitheater im Monbijoupark und war maßgeblich an der Gestaltung eines Theaters in einem viktorianischen Gewächshaus beteiligt.
Auch für die Modemesse Bread & Butter auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof war die Paradiesfabrik über viele Jahre für die Außenbegrünung, die Anlage von Zen-Gärten und die Gestaltung temporärer grüner Laufstege verantwortlich. Projekte außerhalb Berlins umfassen beispielsweise die Gründungsarbeiten für einen temporären Ausstellungs-Pavillon der Pinakothek der Moderne in München sowie Aufträge in Hamburg, Schwerin und Frankfurt am Main.
Ein besonderes Anliegen von Kathrin Diana Hennrich ist es, Kindern in der Großstadt den Kontakt zur Natur zu ermöglichen. Die Paradiesfabrik sponsert Kindergärten und unterstützt ältere Menschen, denen die Mittel für Gärten oder Pflanzen fehlen. Zudem engagieren sich die Mitarbeiter ehrenamtlich, indem sie in trockenen Sommern die Stadtbäume mit Wasser versorgen, um so einen Beitrag zur Begrünung Berlins zu leisten.
