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Deutsch-Chinesischer Ackerbau- und Landtechnik-Demonstrationspark eröffnet

Im Rahmen der ersten Deutsch-Chinesischen Agrarwoche wurde der Deutsch-Chinesische Ackerbau- und Landtechnik-Demonstrationspark in der Provinz Jiangsu feierlich eröffnet. Die Eröffnung erfolgte durch Peter Bleser und Vizeprovinzgouverneur Xu.

Eröffnung des Demonstrationsparks in Jiangsu

Im Rahmen der ersten Deutsch-Chinesischen Agrarwoche, ausgerichtet vom Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ), wurde der Deutsch-Chinesische Ackerbau- und Landtechnik-Demonstrationspark in der Provinz Jiangsu feierlich eröffnet. Die Eröffnung erfolgte durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser, gemeinsam mit dem Vizeprovinzgouverneur Xu.

Angesichts der verbreiteten Übernutzung und Schadstoffbelastung der landwirtschaftlichen Böden in China ist die Verbesserung der nachhaltigen Erzeugung von Lebensmitteln von grundlegender Bedeutung für die Zukunft Chinas und für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung. Wenn wir nicht schnell voneinander lernen, wie man mit nachhaltiger, klima- und ressourcenschonender Landbewirtschaftung eine stark wachsende Bevölkerung ernähren kann, werden wir weder eine passende Antwort auf den Hunger als Ursache für Fluchtbewegungen finden, noch auf den Klimawandel. Mit deutscher Technologie und Know-how öffnen wir für die chinesische Agrarbranche Zugang zu moderner nachhaltiger Landbewirtschaftung. Im internationalen Jahr des Bodens wird im Projekt zunächst der Fokus auf den gerade in China wichtigen Bodenschutz gelegt. Durch das Projekt bieten sich den Unternehmen Chancen auf dem chinesischen Markt. Das Schaffen von Marktzugängen, auch für Lebensmittel, ist für beide Seiten von großem Vorteil. Das zeigt sich allein schon daran, dass in dieser Provinz so viele Menschen leben wie in Deutschland.

Hintergrund der Kooperation

Elf Unternehmen aus der deutschen Agrarwirtschaft beteiligen sich als Wirtschaftspartner an diesem Projekt. Sie stellen Maschinen und Betriebsmittel von der Aussaat bis zur Ernte bereit und entsenden Experten für praktische Trainings. Deutschland unterstützt China bei der Einführung moderner und nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktionsweisen. Dies setzt die im Jahr 2013 zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Li vereinbarte Intensivierung der Zusammenarbeit im Agrarbereich um.

Seit März 2015 koordinieren Deutschland und China ihre bilateralen Projektaktivitäten im Agrarbereich über ein Deutsch-Chinesisches Agrarzentrum (DCZ) mit Sitz in Peking. China zählt zu den wichtigsten Kooperationspartnern des BMEL, auf das etwa ein Fünftel der Mittel des BMEL für die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit im Agrarbereich entfallen. Im Rahmen der Agrarwoche, die das DCZ erstmals organisierte, wurde der Schwerpunkt auf den Bodenschutz gelegt. Zudem wurde eine deutsch-chinesische Forschungsplattform eingerichtet. Die entsprechende Erklärung wurde von Bleser und Vizelandwirtschaftsminister Qu im chinesischen Agrarministerium unterzeichnet.

21.11.2015

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