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Photovoltaik-Großanlage auf dem John Deere Campus nahm Betrieb auf

John Deere hat in Bruchsal eine 30.000 qm große Photovoltaik-Anlage mit 6.500 Modulen in Betrieb genommen. Die Anlage mit 1,6 MWp Leistung erzeugt jährlich rund 1,6 GWh Strom, von denen 98 Prozent direkt vor Ort genutzt werden. So werden über 1.000 Tonnen CO2 eingespart und der Standort energetisch unabhängiger.

30.000 qm Photovoltaik-Anlage in Bruchsal in Betrieb

Auf dem Firmengelände in Bruchsal hat John Deere eine rund 30.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Die Anlage mit 6.500 Modulen ist auf den Dachflächen des Europäischen Ersatzteil-Vertriebszentrums (E-PDC) installiert und zählt mutmaßlich zu den größten Anlagen dieser Art in Europa, deren erzeugte Energie direkt vor Ort genutzt wird. Die Gesamtleistung beträgt 1,6 MWp (Megawatt peak).

Das Projekt ist Teil der unternehmensweiten Strategie zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. „Zugleich machen wir uns damit unabhängiger von externen Stromlieferanten und können in Zukunft erhebliche Mengen an Energie einsparen“, so Projektleiter Jens Hüttebräucker.

Die Anlage soll jährlich rund 1,6 GWh elektrische Energie erzeugen. Damit lassen sich nach Unternehmensangaben über 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Etwa 98 Prozent des erzeugten Stroms werden unmittelbar auf dem Gelände verbraucht, lediglich rund zwei Prozent werden ins öffentliche Netz eingespeist.

An Abnehmern für die erzeugte Energie mangelt es nicht: Sowohl das Kabinenwerk als auch das Ersatzteil-Vertriebszentrum verfügen über einen hohen Strombedarf. Derzeit deckt die neue Photovoltaik-Anlage etwa zehn Prozent des gesamten Energiebedarfs am Standort.

Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit der WIERIG Solar AG aus Siegburg/Mannheim. „Einerseits haben wir diese Anlage angesichts der mitunter herausfordernden Wetterlagen aus Sicherheitsgründen mit einer besonderen aerodynamischen Unterkonstruktion ausgestattet, andererseits haben wir aus Qualitäts- und Wartungserwägungen heraus ausschließlich auf Komponenten aus deutscher Produktion gesetzt.“, erklärt Dr. Wolfgang Voß, Leiter des John Deere Werks Bruchsal.

Der John Deere „Campus“ in Bruchsal ist der zweitgrößte Standort des Unternehmens in Deutschland. Hier befinden sich das Kabinenwerk, das europäische Ersatzteilzentrum sowie die deutsche Vertriebsorganisation. Mit der Investition stärkt das Unternehmen die nachhaltige Energieversorgung am Standort und setzt ein Zeichen für energieeffiziente Produktions- und Logistikstrukturen.

28.05.2014

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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