Amarok: Dreifacher Gewinner des International Pick-up Award
Die 20-köpfige internationale Jury der Transport-Journalisten vergab den IPUA zum dritten Mal an den Amarok. Das neue Modell, das in Kooperation mit Ford entwickelt wurde und seit Ende 2022 in ersten Märkten verfügbar ist, überzeugte bei den Testfahrten im Oktober auf dem griechischen Festland.
Obwohl es sich um ein Kooperationsprojekt handelt, ist es dem Designteam von VWN gelungen, die charakteristischen Designmerkmale und die markentypischen Fahreigenschaften zu bewahren. Das werden auch die Kunden zu schätzen wissen. Bei dieser siebten Austragung des IPUA-Gruppentests weiß auch die neueste Generation des Amarok zu glänzen und erringt nach den Testsiegen des Vorgängermodells in den Jahren 2011 und – mit einer damals modernisierten Version – 2017 einen weiteren Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Dies erklärte Jarlath Sweeney, President und Vorsitzender der IVotY- und IPUA-Jury sowie Motor-Journalist aus Irland. Der Amarok gewann somit stets mit dem jeweils neuesten Modell bei den IPUA-Tests.
Der Amarok ist ein Pick-up, der sowohl auf den Straßen als auch jenseits befestigter Wege verlässlich Leistung abliefert. Davon hat sich die Jury überzeugt. Dieser ‚International Pick-up Award‘ für die Jahre 2024 und 2025 bedeutet übrigens für den Amarok in nur 14 Jahren Bauzeit bereits das ‚Triple‘. Dieses Vertrauen ehrt das ganze Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Dies sagte Karl Bernqvist, Markenvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge für Beschaffung, anlässlich der Preisübergabe in Lyon. Die Nachfrage nach dem Amarok übersteigt in der Hochlaufphase der Fertigung teilweise das Angebot, und in einigen Märkten sind bestimmte Modellvarianten für 2023 bereits ausverkauft. Die Produktion des neuen Amarok erfolgt ausschließlich im Werk Silverton in Südafrika.
Umfassende Ausstattung und technische Details des Amarok
VWN bietet den neuen Pick-up in Deutschland und Europa in fünf Modellreihen mit vier Motor-/Getriebe-Varianten als TDI-Diesel an. Benziner, Singlecabs und kleinere Diesel sind zusätzlich in weiteren Märkten außerhalb Europas erhältlich.
Je nach Ausstattung verfügt der neue Amarok über mehr als 25 Assistenzsysteme, Displays mit bis zu 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale sowie eine Kombination aus digitalen und analogen Bedienelementen. Die Zuladung beträgt bis zu 1,19 Tonnen, die Anhängelast bis zu 3,5 Tonnen. Die Cargobox ist durchdacht gestaltet.
Der neue Amarok wird in den Modellreihen „Amarok“, „Life“, „Style“, „PanAmericana“ (Offroad-Styling) und „Aventura“ (Exklusiv-Styling) angeboten. In Europa ist er als viertüriger Pick-up mit Doppelkabine konzipiert. Mit einer Länge von 5.350 mm ist er knapp zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger. Der Radstand wurde um 173 mm auf 3.270 mm verlängert, was zu mehr Raum in der Doppelkabine führt. Die Wattiefe wurde von 50 cm auf 80 cm erhöht, was das Offroad-Fahren erleichtert. Dazu tragen auch kürzere Überhänge und die kraftvollen Aggregate-Getriebe-Kombinationen bei.
Motorisierungen umfassen 2,0l-Turbodiesel mit 125 und 151 kW Leistung sowie einen 3,0l-Sechszylinder-Diesel mit 177 kW. Je nach Modellreihe stehen Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Zehngang-Automatik zur Wahl. Die TDI-Motoren liefern Drehmomente zwischen 405 und 600 Newtonmetern. Alle Modelle sind serienmäßig mit 4MOTION-Allrad ausgestattet, entweder als zuschaltbarer Allrad (2H, 4H, 4L) oder als erweiterter zuschaltbarer Allrad (4A, 2H, 4H, 4L) mit variabler Kraftverteilung über eine Lamellenkupplung.
Der neue Amarok ist in Deutschland zu Nettopreisen ab 39.598,00 Euro (47.121,62 Euro inkl. MwSt.) in der Basisversion erhältlich. Diese umfasst unter anderem LED-Scheinwerfer, Multifunktionslenkrad, Verkehrszeichenerkennung, 10-Zoll-Infotainment, Einparkhilfe im Heckbereich mit Rangierbremsfunktion und Rückfahrkamera.


