Holsteiner Baumschulen öffnen Türen für Europas Grünbranche
Mit dem neuen Veranstaltungsformat „florum“ hat sich das Pinneberger Baumschulland im August 2017 erfolgreich als leistungsstarker Partner für die europäische Grünen Branche präsentiert. Über einen Zeitraum von zehn Tagen öffneten 75 Baumschulen ihre Betriebe für Fachbesucher aus Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, Planung, Kommunen sowie Handel.
Den Auftakt bildete ein zweitägiges Fachprogramm im Gartenbauzentrum Ellerhoop. Neben Vorträgen standen Führungen, Präsentationen, ein Science Slam sowie ein Messeabend auf dem Programm. Veranstaltet wurde das Format vom Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.
Starke Region mit langer Tradition
Das Pinneberger Baumschulland zählt mit rund 300 Betrieben zu den größten geschlossenen Baumschulgebieten weltweit und bündelt seit rund 250 Jahren umfangreiches Fachwissen. Einrichtungen wie das Gartenbauzentrum und das Arboretum Ellerhoop unterstreichen die Bedeutung der Region für die grüne Branche.
Die erste Auflage der Veranstaltung wurde von Fachbesuchern und Ausstellern positiv bewertet. Die Gesamtbewertung erreichte die Note 2 und signalisiert eine hohe Akzeptanz des neuen Formats.
Fachprogramm überzeugt Teilnehmer
Rund 1.500 Fachbesucher nahmen an der Veranstaltung teil. Besonders das Vortragsprogramm erhielt große Zustimmung und wurde mit Noten zwischen 1 und 2 bewertet. Die Mischung aus aktuellen Themen und praxisrelevanten Inhalten traf die Anforderungen der Zielgruppen.
Ein Highlight war das Format „Science Slam“, bei dem junge Wissenschaftler ihre Themen kurz, verständlich und unterhaltsam präsentierten. Auch der Messeabend mit rund 200 Gästen und norddeutschem Rahmenprogramm wurde positiv aufgenommen.
Die guten Bewertungen von Fachbesuchern und Ausstellern zeigen: das Konzept stimmt! Nun muss die Pflanze „florum" wachsen und gedeihen.
Gemeinsamer Auftritt stärkt Marktposition
Aus Sicht der teilnehmenden Betriebe lag eine besondere Stärke der Veranstaltung im gemeinschaftlichen Auftritt der Region. Gerade vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Marktes bietet die gebündelte Präsentation Vorteile bei der Ansprache neuer Kunden und Märkte.
Die offenen Baumschultage ermöglichten es, gezielt Kontakte zu Planern, Kommunen und GaLaBau-Betrieben zu knüpfen. Gleichzeitig konnten bestehende Geschäftsbeziehungen vertieft werden.
Impulse für Absatz und Sortiment
Auch inhaltlich setzte die Veranstaltung wichtige Impulse. Fachvorträge zum Grün im öffentlichen Raum verdeutlichten die Bedeutung von Gehölzen für lebenswerte Städte und langfristige Planung. Damit leisten sie einen Beitrag zur Absatzsicherung der Branche.
Darüber hinaus bot das Format Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter, insbesondere im Bereich Sortiment und Pflanzenverwendung. Die Kombination aus Fachprogramm und Betriebsbesichtigungen erwies sich dabei als besonders praxisnah.
Insgesamt zeigt die erste Durchführung der „florum“, dass das Pinneberger Baumschulland seine Stärken erfolgreich bündeln und einem internationalen Fachpublikum präsentieren kann. Eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Formats ist bereits vorgesehen.

